Die 32. Ausgabe des Come-Together-Cups hatte mit den Witterungsbedingungen zu kämpfen.
32. Come-Together-Cup in KölnPromi-Kick muss wegen heftigen Regenschauers abgebrochen werden
Wenn die Fuppesmäuse, die Party-Animals, der FC Klabusterbeeren, Pussy Essen und die TuSsen dem Ball nachjagen, dann geht es nicht in erster Linie um das Ergebnis. Dann steht bei vielen der Spaß im Vordergrund.
Bereits zum 32. Mal stand am Donnerstag (4. Juni 2026) der Come-Together-Cup auf der Stadionvorwiese an. Das Fußballfest der Vielfalt war 1995 eigentlich als einmalige Veranstaltung mit zehn teilnehmenden Teams gedacht. Entstanden ist daraus Europas größtes Freizeitfußballturnier mit 96 Teams und knapp 300 Spielen.
32. Come-Together-Cup: 96 Mannschaften spielten mit
Der Wettergott meinte es jedoch nicht so gut mit den Teilnehmenden. Die Verantwortlichen hatten den ganzen Tag diverse Wetter-Apps im Auge. Immer wieder sahen sie, wie heftige Regen- und Gewitterfronte auf das Fest steuerten.
„Regen gehört mit zum Fußball. Wir sind happy, dass trotz der Umstände so viele Menschen ihre Solidarität gezeigt haben und einfach Bock auf dieses Fest hatten“, sagte Initiator Andreas Stiene zu EXPRESS.de.
„Vielfalt macht den Sport aus. Der Spaß steht bei allem Ehrgeiz im Vordergrund. Bei diesem Ereignis lassen sich viele einfach gerne fallen. In anderen Städten leuchten die Gebäude und das Stadtpanorama. In Köln leuchten die Menschen.“

Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester führte neben Entertainer Julie Voyage den Anstoß des Promi-Kicks durch und sah direkt vom Schiedsrichter die Rote Karte.
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Doch passend zum Promi-Spaßkick, dem jährlichen Einlage-Höhepunkt, öffnete der Himmel dann doch heftig seine Schleusen. Die Besucherinnen und Besucher strömten Richtung Rhein-Energie-Stadion. Dort wurde der Eingang zur Nordkurve geöffnet, damit sich alle sicher unterstellen konnten.
Auch die Promis wie Darts-Profi Florian Hempel, Ex-Nationalspielerin Tabea Kemme, Sternekoch Maximilian Lorenz, Haie-Geschäftsführer Philipp Walter, Comedian Martin Klempnow, Weltmeisterin Sonja Fuss und Europameisterin Inka Grings flüchteten in die Kabine.

Als der große Regen kam, flüchteten die Besucherinnen und Besucher ins Rhein-Energie-Stadion, wo sie sich unterstellen konnten.
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Oberbürgermeister Torsten Burmester hatte den Anstoß ausgeführt. Stadionsprecher Michael Trippel verlas die Aufstellung. Kommentator Manni Breuckmann begleitete die Partie mit launigen Sprüchen.
Den Platz bezeichnete er als „Donald-Infantino-Arena“. „Handspiel ist hier wie in der Bundesliga Verhandlungssache. Bei den merkwürdigen Schiedsrichterentscheidungen will ich später mal die Kontobewegungen sehen“, spaßte er.

Darts-Profi Florian Hempel (M.) mit Lukas Wachten (r.) und Tobias Kaufmann vor dem Anstoß des Promi-Kicks.
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Ken Reise verteilte als Julie Voyage Kölsch auf dem Platz und lief in Pumps über den Rasen. „Ich bin die Fachkraft für betreutes Trinken. Aber für das nächste Jahr beantrage ich andere Promis. Die saufen zu wenig“, lautete das Urteil.

Planschemalöör trat mit Sängerin Peggy Sugarhill auf. Frontmann Juri Rother fällt vorübergehend krankheitsbedingt aus.
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Als die Unwetterwarnung aufgehoben wurde, konnten die Turniere fortgesetzt werden. Auch das Bühnenprogramm wurde wieder gestartet. Denn erneut gab es viel Musik und gelebte Gemeinschaft abseits der Kleinfelder. Pelemele hatten den Tag mit einem Kinderkonzert eröffnet. Planschemalöör ging ohne den erkrankten Frontmann Juri Rother auf die Bühne. Der Sänger wurde von Peggy Sugarhill vertreten.
Im weiteren Verlauf des Abends waren noch die Veedelperlen, Cage, die Bordkapelle der StattGarde Colonia Ahoj und Cat Ballou angekündigt.