Seit Dienstagnachmittag wird wegen Bauarbeiten nach einem Unfall die A1 nur einspurig befahrbar sein.
Behinderung auf A1Fahrspuren ab Leverkusener Brücke in Richtung Köln-Niehl gesperrt

Das Fahrzeug brannte am Montagmorgen (13. Juli) auf der A1 vollständig aus.
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Nach einem schweren Unfall auf der Autobahn 1 an der Leverkusener Brücke am Montag (13. Juli) muss die Fahrbahn in diesem Bereich wieder instandgesetzt werden. Dazu wurden Fahrspuren gesperrt.
Seit Dienstag (14. Juli), 14 Uhr, steht auf der A1 in Fahrtrichtung Koblenz zwischen der Leverkusener Rheinbrücke und der Anschlussstelle Köln-Niehl daher nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Der Verkehr läuft einspurig, mit Behinderungen ist zu rechnen. Die Autobahn GmbH geht davon aus, dass die Arbeiten bis Donnerstagmorgen abgeschlossen sein werden.
Es werden Fräs- und Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahn durchgeführt. Problematisch sei die derzeitige Hitze, denn die hohen Temperaturen können laut Autobahn GmbH zu „verlängerten Aushärtungszeiten des neu eingebauten Fahrbahnbelags“ führen. Mögliche Regenschauer, die für Köln vorhergesagt wurden, könnten den Prozess wiederum beschleunigen. Eine genaue Prognose zur Dauer der Arbeiten auf der viel befahrenen A1 ist daher schwierig. Am Freitag ist letzter Schultag in NRW, bis dahin sollten alle Fahrspuren wieder freigegeben sein.
Pkw geriet an Leverkusener Brücke in Brand
Am Montag war ein Fahrstreifen gesperrt worden, nachdem ein Auto zwischen der Leverkusener Brücke und der Anschlussstelle Köln-Niehl in Brand geraten war. Zeitweise musste die A1 auch in beide Richtungen gesperrt werden, es bildeten sich in beide Richtungen lange Staus bis in den Nachmittag hinein. Zeitweise brauchten Autofahrer bis zu einer Stunde, um über den Rhein zu kommen.
Der Wagen war auf der Brücke auf eine Betonschrammwand aufgefahren und hatte Feuer gefangen. Beide Insassen konnten sich selbstständig ins Freie retten und blieben unverletzt. Der Brand konnte gelöscht werden und das Fahrzeug wurde abgeschleppt. Anschließend reinigten Mitarbeitende der Autobahnmeisterei die Fahrbahn und reparierten die beschädigte Betonschrammwand.
Die linke Fahrspur wurde durch das Feuer jedoch so stark beschädigt, dass sie seitdem gesperrt ist und jetzt abgefräst werden muss.
Bislang steht nur der erste Teil der neuen Leverkusener Rheinbrücke, er wurde im Februar 2024 eröffnet. Der Verkehr fließt in beiden Richtungen über dieses Brückenteil, die Fahrspuren sind daher verengt. Es gilt ein Tempolimit von 80 km/h. Der zweite Brückenteil soll Ende 2027 fertig sein. Dann sollen insgesamt acht Spuren befahrbar sein.
Probleme an der neuen Brücke gab es zuletzt vor allem im Winter. Eis und Schnee lösten sich auf den Pylonen und gefährdeten den Verkehr auf der Brücke darunter. Am 9. Januar 2025 kam es hier zu Eisschlag, die A1 musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Zu einem vergleichbaren Vorfall kam es ein gutes Jahr später – am 16. Februar 2026. Ab dem kommenden Winter sollen nun Drohnen die Pylone von Eis und Schnee befreien. (cme)
