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Streik am Mittwoch und DonnerstagHotline zum Warnstreik in den Kitas

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Gähnende Leere auf den Bahnsteigen beim Warnstreik 2014.

Köln – In dieser Woche wird es im öffentlichen Dienst wieder zu Warnstreiks kommen. Am Mittwoch ruft die Gewerkschaft Verdi die Mitarbeiter der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) zu Arbeitsniederlegungen von Dienstbeginn um 3 Uhr in der Nacht bis in die frühen Vormittagsstunden auf.

Damit wird gewährleistet, dass das Zweitligaspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem Karlsruher SC im Rhein-Energie-Stadion ohne Beeinträchtigungen stattfinden kann. Fans hatten schon befürchtet, ohne öffentliche Verkehrsmittel zum Spiel um 17.30 Uhr anreisen zu müssen. Bei der Entscheidung Verdis spielten auch Sicherheitsgründe eine nicht unerhebliche Rolle.

Für Donnerstag ruft die Gewerkschaft dann zum ganztägigen Warnstreik auf. Die Beschäftigten und Auszubildenden der KVB, der Abfallwirtschaftsbetriebe, der Stadtentwässerungsbetriebe, der Stadtverwaltung, der städtischen Kindertagesstätten, der Köln Bäder, Köln Tourismus, der Rhein Energie, der Rheinischen Netzgesellschaft und der Stadtwerke Köln, der Städtischen Kliniken, der LVR Kliniken, der Sozialbetriebe der Stadt Köln, des Studentenwerkes, der Straßen NRW, der Arbeitsagentur Köln, des Jobcenters Köln, der Bundesbehörden und des Landschaftsverbands Rheinland sollen 24 Stunden ihre Arbeit niederlegen. Um 11 Uhr ist eine Kundgebung auf dem Heumarkt geplant.

Fast alle Kitas bleiben zu

Die Stadt Köln geht davon aus, dass die überwiegende Anzahl der 229 städtischen Kindergärten am Donnerstag geschlossen bleibt oder nur einen reduzierten Betrieb anbieten wird. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aufgefordert, allen Eltern rechtzeitig mitzuteilen, ob ihr Kind während des Streiks in der Einrichtung weiterhin betreut werden kann. Sollte dies nicht der Falls sein, werden die Eltern per Aushang über mögliche alternative Betreuungsmöglichkeiten in anderen Einrichtungen informiert. Ab Dienstag, 25. März 2014, wird unter der Rufnummer 221-24375 eine Hotline für Fragen zum Warnstreik in den Kindertagesstätten eingerichtet.

In der vergangenen Woche hatte der Streik in Köln den öffentlichen Nahverkehr den kompletten Dienstag lahmgelegt. Auch zahlreiche Kitas hatten geschlossen, Mülltonnen wurden nicht geleert. Verdi streikt für 3,5 Prozent mehr Lohn für die Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes. (ksta)