Ein 110 Meter langes Gütermotorschiff ist in der Nacht zu Freitag auf dem Rhein bei Köln auf Grund gelaufen.
Havarie auf dem RheinGüterschiff bei Deutz auf Grund gelaufen

Gütermotorschiff auf dem Rhein festgefahren (Symbolfoto)
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In der Nacht zu Freitag (9. Januar) ist ein 110 Meter langes Gütermotorschiff auf dem Rhein in Köln auf Grund gelaufen. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich die Havarie gegen 3.50 Uhr im Bereich der Deutzer Platte bei Rheinkilometer 687,5.
Bergung am Mittag
Der Schiffsführer versuchte zunächst erfolglos, das Schiff selbstständig freizubekommen. Am Freitagmittag konnte das festgefahrene Gütermotorschiff dann mit der Hilfe eines Schubverbandes freigeschleppt werden.
Für die Dauer der Bergungsarbeiten sperrte die Wasserschutzpolizei den Rheinabschnitt zwischen den Kilometern 683 und 691. Die Sperrung dauerte von etwa 12 Uhr bis 13.20 Uhr an. Sieben weitere Schiffe waren von der Maßnahme betroffen.
Verdacht auf zu schwere Ladung
Das Schiff wurde im Anschluss im Rheinauhafen festgelegt und darf seine Fahrt erst bei einem höheren Rheinpegel fortsetzen. Gegen den Schiffsführer wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet, da der Verdacht besteht, dass das Schiff zu schwer beladen war. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt überprüfte die Wassertiefe an der Unfallstelle und stellte fest, dass die Fahrrinne nicht tief genug ist. Es wurden sogenannte Wahrschauflöße ausgebracht, um den Bereich zu sichern. (red)
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