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Zweite Ausgabe von Kölner Indie-Festival„Neue Wellen“ im Juli im Odonien – „Wir wollen eine Schippe drauflegen“

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Ein Musiker steht auf einer Bühne. An der Wand steht in großen Lettern Neue Wellen.

Das „Neue Wellen“-Festival in der Rufffactory in Köln-Ehrenfeld

Ende Juli folgt in Köln das zweite „Neue Wellen“-Festival. Die erste Ausgabe war ein voller Erfolg. Dieses Mal findet es im Odonien statt.

Die erste Ausgabe kam gut an: In der ausverkauften Rufffactory in Köln-Ehrenfeld fand im April das erste „Neue Wellen“-Festival statt. Am letzten Samstag im Juli soll nun die zweite Runde starten – dieses Mal im deutlich größeren Odonien. „Wir hoffen, dass es genauso schön wird wie im April“, sagt Joshua von Söhnen. Er organisiert das Festival zusammen mit Patrik Thies. Das Feedback zum ersten „Neue Wellen“ sei durchweg positiv gewesen. „Wir hätten vielleicht eine Toilette mehr haben können“, sagt von Söhnen. „Das Odonien stellt als Location deutlich mehr Infrastruktur.“

Kölner Odonien: Mehr Platz fürs Indie-Festival

Mit einer Kapazität von etwa 600 Menschen passen auf das Gelände an der Hornstraße deutlich mehr Gäste als in die Rufffactory mit 200 Plätzen. „Da wollen wir eine Schippe drauflegen“, so von Söhnen. Musikalisch bleibt es nicht nur beim Indie-Pop. „Es wird jetzt etwas poppiger, witziger und vielschichtiger“, sagt von Söhnen. „Wir haben auch einen Hip-Hop-Act, Elektro, Folk und sogar Schlager.“ Er freut sich besonders, dass mit „Ein Rosenkavalier“ und Jean Baker auch zwei junge Künstler aus Köln auftreten werden. Musikalisches Highlight für seinen Kollegen Patrik Thies: „Luis Ake. Er spielt nur sehr wenige Konzerte in Deutschland, daher bin ich superglücklich, dass er zu uns kommt“, sagt Thies. Headlinerin wird dazu Rapperin Futurebae.

Damit in den Umbaupausen keine Langeweile aufkommt, gibt es ein Rahmenprogramm. Autorin Nadine Primo wird aus ihrem Buch „Konsens ist sexy“ lesen, es wird Rave Aerobic angeboten, auch eine Tättoowiererin ist vor Ort, um willigen Gästen ein besonderes Andenken zu stechen. Wie schon im April wird es von „Die Eisdealer“ aus Mönchengladbach eigens kreierte Eissorten geben. Ganz fertig ist das Rahmenprogramm noch nicht. „Der Fokus soll schon noch auf der Musik liegen“, so Thies. „Es wird aber noch ein paar Überraschungen geben“, kündigt er an.

Schon eine Woche vor dem Festival, am 23. Juli, wird es im „Kiosk mal Anders“ auf der Piusstraße/Ecke Venloer Straße ein kleines Konzert mit der Band „Viel Weiss und Rot“ geben. Und auch über die Zukunft des Festivals machen sich von Söhnen und Thies Gedanken. „Wir wollen es nächstes Jahr wieder machen – und zwar größer.“ Jetzt steht aber am 29. Juli erst einmal die Veranstaltung im Odonien an – übrigens vollständig Open-Air. Karten gibt es über tixforgigs.com ab 34,10 Euro. Es werden Gruppentickets angeboten. Beginn ist im Odonien ab 14 Uhr.

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