Vor dem Arbeitsgericht klagen einst hochgeschätzte Mitarbeiter des Erzbistums Köln, die bei Kardinal Rainer Woelki in Ungnade gefallen sind.
Erzbistum KölnWoelkis Wende lässt sich vor Gericht im Zeitraffer erfahren
Von Joachim Frank
6 min

Kardinal Rainer Woelki predigt an Fronleichnam 2025 auf dem Roncalliplatz vor dem Kölner Dom.
Copyright: Martina Goyert
Wer im Zeitraffer erleben will, wie grundlegend sich die Verhältnisse im Erzbistum geändert haben, seit Kardinal Rainer Woelki hier 2014 als Erzbischof den Hirtenstab ergriff, der sollte sich gelegentlich in das Kölner Arbeitsgericht setzen. Dort laufen in schöner Regelmäßigkeit Prozesse, in denen leitende Mitarbeitende sich gegen Degradierung, Demontage, Mobbing oder sogar – der „kurze Prozess“ – gegen Kündigung wehren.
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