Ein Eurowings-Flugzeug musste kurz nach dem Start in Köln umkehren. Grund war eine Kollision mit einem Vogel.
Landung in KölnEurowings-Flugzeug muss nach Start plötzlich umkehren

Eine Boeing vom Typ 737 musste zum Flughafen Köln/Bonn zurückkehren.
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Für 154 Reisende und die Besatzung endete ein Flug am Samstagmorgen unerwartet wieder am Ausgangspunkt. Sie waren beinahe eine Stunde unterwegs.
Der Eurowings-Flug EW960 hob am vergangenen Samstag, dem 15. August, mit deutlicher Verspätung ab. Statt der geplanten Abflugzeit um 6.50 Uhr startete die Maschine in Richtung Rijeka in Kroatien erst um 8.30 Uhr.
Die Flugroute der Boeing 737-8FN nach dem Abheben kann auf dem Portal „FlightRadar“ verfolgt werden. Das Flugzeug nahm keinen direkten Kurs nach Kroatien, sondern flog zunächst eine Schleife über dem Rheinland und später engere Kreise über Bergisch-Gladbach.
Eurowings-Maschine landet aus Sicherheitsgründen wieder in Köln/Bonn
Die Landung am Flughafen Köln/Bonn erfolgte nach etwa 50 Minuten Flugzeit. Zu diesem Zeitpunkt hätte sich das Flugzeug bereits im Anflug auf das Ziel in Kroatien befinden sollen. Die Umkehr war eine Sicherheitsmaßnahme. Eine Sprecherin von Eurowings erklärte gegenüber dem Kölner Express, dass es kurz nach dem Abheben zu einer Kollision mit einem Vogel gekommen war.
Die Crew der Fluggesellschaft, die zum Lufthansa-Konzern gehört, entschied sich daraufhin für eine Umkehr. Das Flugzeug setzte ohne weitere Komplikationen wieder am Flughafen Köln/Bonn auf.
Eine Sprecherin erläuterte gegenüber der Redaktion: „Nach solchen Vorfällen ist eine genaue Inspektion des Flugzeugs durch qualifiziertes technisches Personal vorgeschrieben.“ Die aufgezeichneten Kreise auf „FlightRadar“ entstanden durch die Vorbereitungen für die sichere Landung, während der Koordination mit der Flugsicherung.
Passagiere erreichten Ziel mit Ersatzflugzeug
Für die 154 betroffenen Passagiere wurde ein Ersatzflugzeug bereitgestellt, um ihre Reise nach Rijeka in Kroatien fortzusetzen. Der Start dieser Maschine erfolgte um 11.15 Uhr.
Die Fluggesellschaft drückte ihr Bedauern über die entstandenen Unannehmlichkeiten aus, wie die Sprecherin mitteilte. Sie betonte zugleich, dass die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung stets höchste Priorität habe.
Ein vergleichbarer Zwischenfall ereignete sich nur wenige Tage zuvor am Münchner Flughafen. Dort musste eine Boeing 787 umkehren, nachdem das Heck des Flugzeugs beim Start den Boden berührt und erheblichen Schaden genommen hatte.
