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Köln Kalk: Weihnachtsmarkt öffnet frühzeitig

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Mitglieder des Bürgervereins, der Standortgemeinschaft und von Karnevalsvereinen trafen sich  vor der Kalker Post zu Rievkooche und zum  ersten Glühwein der Weihnachtssaison.

Mitglieder des Bürgervereins, der Standortgemeinschaft und von Karnevalsvereinen freuen sich über den ersten Glühwein der Saison in Kalk.

Der Weihnachtsmarkt in Köln-Kalk darf in diesem Jahr schon eine Woche früher öffnen. Der Kalker Bürgerverein ist stolz auf den Markt im Veedel, und die Bürger freuen sich auch.

„Dat han se wieder joot hinjekriegt, Herr Breuer“, ruft ein Passant anerkennend, angesichts der frisch aufgestellten Buden vor der Kalker Post. „Danke, freut mich“, antwortet Otto Breuer stolz. Schon „zum 16. oder 17. Mal“ hat das Mitglied des Kalker Bürgervereins einen kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt im Veedel organisiert. „Die Kirmes ist ja auch weg – man muss was machen, sonst haben wir bald nichts mehr hier“, sagt Breuer.

Einige Kollegen vom Bürgerverein, von der Standortgemeinschaft und von Karnevalsvereinen hatten sich vor der Kalker Post zu Reibekuchen und zum mutmaßlich ersten Glühwein der Weihnachtssaison getroffen. Denn der Weihnachtsmarkt an der Kalker Post gehörte zu den ersten stadtweit, die ihre Stände öffneten.

Frühzeitige Öffnung für Schausteller in Köln-Kalk

„Wir sind eine Woche früher dran als sonst“, erklärte Otto Breuer. „In den vergangenen Jahren wollte die Verwaltung das nicht, weil ja jetzt noch der Totensonntag kommt. Aber sie haben wohl eingesehen, dass es den Schaustellern wegen Corona nicht besonders gut geht und wollten uns unterstützen.“

Aber es sei derzeit auch schwierig genug, das entsprechende Personal zu finden. Für die Weihnachtsmarkt-Grundausstattung hat’s an der Kalker Post aber gereicht: Ein Karussell für die Pänz, Glühwein, Crêpes und Lebkuchenherzen – und natürlich Otto Breuers Wagen mit traditionellen einheimischen Gerichten wie Reibekuchen, Bratwurst oder Curry-Wurst. „Unsere Angebote werden in jedem Jahr gut angenommen von Menschen aus allen Kulturen. Auch das ist so toll an diesem Markt“, so Breuer.