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„Falafel und Kölsch“ Jüdischer Karnevalsverein feiert Premiere in Kölner Synagoge

Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn (l.) feierte mit den Kölschen Kippa Köpp um Aaron Knappstein.

Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn (l.) feierte mit den Kölschen Kippa Köpp um Aaron Knappstein.

Köln – Gelungene Premiere des jüdischen Karnevalsvereins Kölsche Kippa Köpp (KKK). Der erst 2017 gegründete Verein lud zum ersten öffentlichen Frühschoppen ein. Motto: „Falafel und Kölsch“.

Mehr als 200 Gäste feierten mit den Kippa Köpp in der Synagoge an der Roonstraße. Unter ihnen Festkomiteepräsident Christoph Kuckelkorn, FK-Vizepräsidentin Christine Flock sowie das Jan-und-Griet-Paar des Reiter-Korps „Jan von Werth“ Dirk und Jackie Kenntner. Walter Schuhen mit der ungewöhnlichen Jobbeschreibung „Brauchtumsmanager“ überbrachte Grüße der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf.

Kölner Kippa Köpp: Rundgang durch die Synagoge

Bevor im Gemeindesaal um 11.11 Uhr das erste Alaaf erklang, lud Michael Radow von der Synagogengemeinde Köln zu einem Rundgang durch die Synagoge ein. Die Blauen Funken eröffneten mit einer großen Abordnung einschließlich Spielmannszug den karnevalistischen Teil. KKK-Präsident Aaron Knappstein meisterte seine Feuertaufe als Fastelovends-Moderator mit Bravour. Er führte locker und witzig durch das Programm. Dabei verriet er sogar das Feiermotto seines verstorbenen Vaters: „Ein wenig singe, springe, danze, trommele und fummele“.

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Zuhören gehörte beim Frühschoppen auch dazu. Mit dem jecken Diakon Willibert Pauels, Krätzchensänger Philipp Oebel und dem Kabarettisten Martin Zingsheim hatte man ein Programm der eher leisen Töne zusammengestellt. Das kam bei den Jecken gut an. Auch der Hinweis von Knappstein mit Blick auf die Sicherheitskontrollen am Eingang. „Es wäre schön, wenn wir irgendwann einfach so in die Synagoge einziehen könnten.“