Röggla ist eine preisgekrönte Autorin der deutschen Gegenwartsliteratur.
Autorin und ProfessorinNeue Rektorin an Kölner Kunsthochschule für Medien gewählt

Kathrin Röggla (l.) wurde zur neuen Rektorin der Kunsthochschule für Medien ernannt. Hier zusammen mit Kanzler Caroline Krüger (r.) zu sehen.
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Die Autorin und Professorin Kathrin Röggla ist zur neuen Rektorin der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) gewählt worden. Der Senat der Hochschule entschied sich am 24. April für die 54-jährige Salzburger Schriftstellerin, die seit 2020 als Professorin für Literarisches Schreiben an der KHM lehrt. Ihr Amt tritt sie vorbehaltlich der Ernennung durch die zuständige Ministerin am 1. April 2027 an.
Röggla gehört zu den renommierten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Für ihr Werk wurde sie unter anderem mit dem Arthur-Schnitzler-Preis, dem Nestroy-Theaterpreis und dem Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln ausgezeichnet. Zuletzt erschien 2025 ihr Essayband „Nichts sagen. Nichts hören. Nichts sehen.“ Bekannt ist auch ihr Roman „Laufendes Verfahren“, der 2023 für den Deutschen Buchpreis nominiert war und den NSU-Prozess aus der Perspektive des Publikums beleuchtet.
Röffla initiierte Reihe in Kölner Zentralbibliothek
An der KHM hat Röggla den Studienschwerpunkt Literarisches Schreiben maßgeblich mitgeprägt. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen initiierte sie unter anderem die Veranstaltungsreihe „Lunch Lectures“, die alle zwei Wochen im Interim der Kölner Zentralbibliothek stattfindet. 2024 richtete sie das Symposium „Schreiben, was kommt“ aus, bei dem sich Studierende und Lehrende aus Köln, Leipzig, Wien und Hildesheim gemeinsam mit dem Literaturhaus Köln über Gegenwartspoetik austauschten.
Röggla ist Mitglied mehrerer Akademien, darunter die Akademie der Künste, die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung und die Bayerische Akademie der Schönen Künste. Zuletzt wurde sie in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen. (gam)
