Der Bestand von Bantengs weltweit wird heute auf nur noch 4000 bis 8000 Tiere geschätzt, die Tierart ist stark gefährdet.
Manik und NioSeltene Banteng-Kälbchen im Kölner Zoo geboren
Seltene Banteng-Kälbchen im Kölner Zoo geboren
Bantengs gelten unter Experten als die schönste aller Rinderarten – im Kölner Zoo sind jetzt zwei Kälbchen dieser Rasse geboren worden: der kleine Manik Ende Januar und sein Halbbruder Nio vor drei Monaten.

Gleich doppelten Zuwachs gibt es bei den Bantengs im Kölner Zoo.
Copyright: Werner Scheurer
Beide Bullen sind fit und trinken regelmäßig die Milch ihrer Mütter Ornella und Wangi. Vater ist der neunjährige Bulle Buddy, er war aus dem Zoologischen Garten Berlin nach Köln gekommen. Banteng-Bullen sind größer und dunkel, Kühe hingegen kleiner und hell gefärbt.

Vater der beiden ist Bulle Buddy
Copyright: Werner Scheurer

Die Kälbchen sind agil und trinken fleißig Milch ihrer Mütter.
Copyright: Werner Scheurer
Maliks elfjährige Mutter Ornella stammt aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn, Wangi, neun Jahre alt und Mutter von Nio, kam einst aus Dresden an den Rhein. Mit Manik und Nio umfasst die Gruppe der Kölner Bantengs nun sechs Tiere. Auf ihrer Anlage ganz im Norden des Zoos leben sie mit zwei weiteren Wild-Paarhufern: den Prinz-Alfred-Hirschen, wo es ebenfalls in den vergangenen Wochen Nachwuchs gab, und den Sulawesi-Hirschebern.
Alles zum Thema Kölner Zoo
- Acht Ausbrüche bestätigt Newcastle-Krankheit breitet sich auf Geflügelhöfen aus
- Publikums-Preis Kölner Zoo belegt zweiten Platz in bundesweiter Umfrage
- Karneval Casting für Kölner Kinderdreigestirn 2027 startet
- Manik und Nio Seltene Banteng-Kälbchen im Kölner Zoo geboren
- Pinguine, Blumen, Kerkeling Tipps gegen den Grau-in-Grau-Frust in Köln
- Vision für Köln Oberbürgermeister Torsten Burmester träumt von einer Seilbahn für Olympia
- 80. Geburtstag des Liedermachers Hans Knipp prägte die Kölner Musikszene über Jahrzehnte
Bedrohte asiatische Wildrinder
Bantengs sind bedrohte asiatische Wildrinder. Sie leben unter anderem auf den großen Inseln Indonesiens. Die Weltnaturschutzorganisation IUCN stuft den wilden Banteng als „stark gefährdet“ ein. Der Bestand wird heute auf noch 4000 bis 8000 Tiere geschätzt – allerdings in vielen kleinen, verstreuten Populationen. Tendenz abnehmend.
Hauptursachen für den Rückgang sind Lebensraumzerstörung, die Einkreuzung von Hausrindern sowie Viehkrankheiten, die von Hausrindern übertragen werden. Der Kölner Zoo engagiert sich im Rahmen des „Action Indonesia“-Programms für Banteng-Schutzprojekte vor Ort. (red)

