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Aufzucht-ErfolgBesondere Schwäne zeigen sich mit gleich fünf Küken im Kölner Zoo

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Ein Schwarzhalsschwan-Küken im Kölner Zoo versteckt sich im Gefieder der Eltern.

Ein Schwarzhalsschwan-Küken im Kölner Zoo versteckt sich im Gefieder der Eltern.

Der Kölner Zoo freut sich, dass seine Schwarzhalsschwäne erfolgreich gebrütet haben. Noch ist das Federkleid der Küken hell – das ändert sich bald.

Dem Kölner Zoo ist ein besonderer Erfolg gelungen: Ein Paar Schwarzhalsschwäne hat ein Gelege mit gleich fünf Küken ausgebrütet. Die flauschigen Mini-Schwäne zeigen sich mit ihren Eltern jetzt auf dem Teich in der Nachbarschaft vom „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“ (Südamerika-Haus). Dort schwimmen sie teils eigenständig, finden aber immer wieder auch Zuflucht auf den Rücken ihrer Eltern, wo sie sich zwischen den Federn verstecken.

Schwarzhalsschwäne sind deutlich seltener als Höckerschwäne, wie sie auf fast jedem Teich und See in Deutschland vorkommen. Die Art ist in Südamerika heimisch. Er ist deutlich kleiner als der Höckerschwan. Auffällig sind vor allem der markante schwarze Hals, der mit dem sonst weißen Federkleid kontrastiert, sowie der rote Höcker am Schnabel. Wegen seiner Färbung wird der Schwarzhalsschwan auch der „Panda“ unter den Schwänen genannt.

Küken des Schwarzhalsschwans sind noch hell

Die Küken weisen diese Merkmale allerdings noch nicht auf. Sie werden mit rund 100 Tagen flügge, der schwarze Hals ist ab etwa drei Monaten erkennbar.

Schwarzhalsschwan-Familie

Schwarzhalsschwan-Familie

Die Art gilt als nicht gefährdet – der Bestand wird auf 26.000 bis 100.000 Tiere geschätzt. Dennoch ist die Haltung nicht unkompliziert, die Tiere gelten als anspruchsvoll. Viele Küken überstehen die ersten Lebenstage nicht, so der Zoo. Umso mehr freut man sich in Köln, dass bereits Mitte März gleich fünf Küken schlüpften und die ersten Wochen gut überstanden haben. „Proper und fit“ seien die Tiere, so der Zoo.

Bei den Geschwistern sind die weiblichen Tiere in der Überzahl: Nur ein Küken konnten die Zoo-Mitarbeitenden als männlich bestimmen. Es ist das erste Mal, dass die beiden vierjährigen Eltern Küken großziehen. Dabei teilen sich beide Elternteile die Aufsicht. Die Brutpflege übernahm das Weibchen, während es vom deutlich größeren männlichen Vogel bewacht wurde. Der Schwarzhalsschwan gilt als verträglicher als die anderen Arten der Gattung, die schon einmal auch Menschen gegenüber aggressiv werden können, wenn sie Nachwuchs haben.