Hirsch-Weibchen Yenai ist im Mai zur Welt gekommen und erkundet bereits die Außenanalage.
Hirsch-Weibchen YenaiNachwuchs bei den Südpudus im Kölner Zoo

Südpudus gehören zu den kleinsten Hirscharten der Welt. Jungtier Yenai entwickelt sich gut.
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Die Südpudus im Kölner Zoo haben Nachwuchs bekommen. Das Hirsch-Weibchen Yenai ist am 15. Mai zur Welt gekommen, wie der Zoo mitteilt. Südpudus zählen zu den kleinsten Hirscharten der Welt und leben normalerweise in den Wäldern Chiles und im Südwesten von Argentinien.
„Yenai entwickelt sich sehr gut und erkundet bereits die Außenanlage“, so der Zoo. Zum Teil liege sie aber auch versteckt im Gras, was „völlig normal und typisch“ sei. Es ist bereits das zweite Jungtier der drei Jahre alten Mutter Yadira, die aus dem Zoo in Rotterdam kommt. Der Vater Alvess kam vor vier Jahren im Kölner Zoo zur Welt und hat jetzt bereits zum dritten Mal für Nachwuchs gesorgt. Seine bislang noch wenig vertretene Blutlinie sei wichtig für den Erhalt der bedrohten Hirschart, so der Zoo.
Pudus sind scheu und leben als Einzelgänger
Südpudus werden etwa halb so groß wie unsere einheimischen Rehe. Sie sind scheu, überwiegend nachtaktiv und meistens als Einzelgänger unterwegs, nur zur Paarung kommen sie zusammen. Zu ihrer Nahrung gehören Blätter, Rinde, Früchte, Blüten und junge Baumtriebe. Das Geweih der männlichen Hirsche ist zwischen fünf und zehn Zentimeter groß und wird jährlich abgeworfen.

Hirsch-Weibchen Yenai erkundet bereits die Außenanlage.
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Die Wildbestände der Tiere gehen laut Zoo immer weiter zurück, da die Tiere gejagt und ihre Lebensräume zerstört werden. Weitere Bedrohungen sind zudem die Konkurrenz durch exotische Hirscharten und Risse durch verwilderte Hunde.
Im Kölner Zoo leben aktuell sieben Tiere und die damit zweitgrößte Gruppe in deutschen Zoos. Die Pudus findet man im Südamerikabereich in der Mitte des Zoos sowie auf der Anlage der Tapire. In Zoos können die Tiere ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen. (lba)
