Im vergangenen Jahr haben 449 Frauen bei der Feuerwehr gearbeitet. Die Zahl der Einsätze bleibt derweil auf hohem Niveau.
Bilanz 2025Kölner Feuerwehr wird weiblicher – aber Anteil bleibt gering

Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr und Rettungsdienst sind im vergangenen Jahr 227.888 Mal alarmiert worden (Symbolbild).
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Die Kölner Feuerwehr wird weiblicher. Ihr Frauenanteil hat sich in den vergangenen acht Jahren mehr als verdoppelt, wie aus Zahlen der Stadt hervorgeht. Demnach haben im vergangenen Jahr 449 Frauen haupt- und ehrenamtlich bei der Feuerwehr gearbeitet, 2017 waren es noch 216. Das entspricht einem Zuwachs von rund 108 Prozent.
Der Frauenanteil liegt damit bei 11,6 Prozent, bleibt also weiterhin gering. Insgesamt waren 2025 rund 3880 Personen – 449 Frauen und 3431 Männer – bei der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Feuerwehr tätig. Ziel der Feuerwehr sei es weiterhin, „den Frauenanteil bei der Feuerwehr Köln zu erhöhen, um ausgewogenere und leistungsfähigere Teams zu fördern“, hieß es bereits im Jahresbericht 2024.
Vor allem Rettungsdienst gefordert
Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr und Rettungsdienst sind im vergangenen Jahr 227.888 Mal alarmiert worden. Das entspricht im Schnitt 625 Einsätzen pro Tag. Wie schon in den Vorjahren bildeten die Einsätze des Rettungsdienstes den Großteil: 210.340 Alarmierungen zählte der Rettungsdienst im vergangenen Jahr. Die Zahl der Rettungseinsätze ging im Vergleich zu 2024 leicht um 0,4 Prozent zurück, befindet sich aber weiter auf hohem Niveau. Zum Vergleich: 2015 waren es noch 175.251 Einsätze – ein Anstieg um etwa 20 Prozent in zehn Jahren. Die Zahl der Notrufe sank 2025 um rund 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 314.788.
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In den vergangenen Jahren klagte der Rettungsdienst immer wieder über vermeidbare Bagatelleinsätze und die anhaltende Überlastung der Rettungskräfte. 2022 galten rund 15 Prozent aller Einsatzfahrten als vermeidbar; in rund drei Prozent der Fälle war vor Ort keine Patientin oder kein Patient mehr anzutreffen.
Die Feuerwehr wurde 17.548 Mal alarmiert, ein Zuwachs um rund drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aus Brandschutzgründen rückte sie 6384 Mal aus, also im Schnitt 17 Mal täglich.

