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Baustelle Bonner StraßeKostenexplosion beim Bau der Nord-Süd-Stadtbahn

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Die Bauarbeiten auf der Bonner Straße zur Verlängerung der Nord-Süd-Stadtbahn sollen noch bis Ende 2028 dauern.

Die Bauarbeiten auf der Bonner Straße zur Verlängerung der Nord-Süd-Stadtbahn sollen noch bis Ende 2028 dauern.

Die Stadt Köln rechnet damit, dass der Bau sich um 76 Millionen Euro auf 160 Millionen Euro verteuert.

Der Ausbau der Nord-Süd-Stadtbahn auf der Bonner Straße wird fast doppelt so teuer wie ursprünglich geplant. Das teilte die Stadt Köln am Montag mit. Die prognostizierten Gesamtkosten liegen demnach bei rund 160 Millionen Euro – bislang waren für das Projekt 84 Millionen Euro vorgesehen.

Bauverzögerungen, Beseitigung von Kampfmitteln, Preissteigerungen

Als Hauptgründe für die Kostenexplosion nennt die Verwaltung Bauverzögerungen, Kampfmitteluntersuchungen und gestiegene Baupreise. Der Planungsbeschluss stammt aus dem Jahr 2015. Während der Arbeiten kam es mehrfach zu Verzögerungen. Die Bauzeit soll nach aktueller Planung Ende 2028 enden. Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) planen die Inbetriebnahme der Stadtbahn für 2029.

Die dritte Baustufe der Nord-Süd-Stadtbahn wird von der Haltestelle Marktstraße aus über die Bonner Straße bis zum Bonner Verteiler verlängert. Auf der rund 2,1 Kilometer langen Strecke sind vier neue Haltestellen vorgesehen. Die Trasse schließt damit an die ersten beiden Bauabschnitte zwischen Dom/Hauptbahnhof und Markstraße an. Aufgrund des Stadtarchivseinsturzes am 3. März 2009 während der Bauarbeiten ist die Strecke bis heute nicht durchgängig befahrbar. Das soll frühestens im Jahr 2032 der Fall sein.