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VerkehrswendeDie Stadt baut das Mobilstationen-Netz in Köln aus

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An den Mobilstationen können Bürger verschiedene Sharing-Angebote nutzen.

An den Mobilstationen können Bürger verschiedene Sharing-Angebote nutzen.

Ziel sei es, dass die Kölnerinnen und Kölner sich „sicher, einfach und umweltfreundlich“ durch die Stadt bewegen können. 

In Köln soll es leichter werden, auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umzusteigen. Deshalb plant die Stadt den Ausbau ihres Netzes an Mobilstationen. An diesen können Menschen bequem zwischen Bus, Bahn und verschiedenen Sharing-Angeboten wie Fahrrad, E-Scooter oder Carsharing wechseln.

„Schritt für Schritt möchten wir ein flächendeckendes Netz an Mobilstationen in Köln errichten, damit alle Kölner sich sicher, einfach und umweltfreundlich durch die Stadt bewegen können“, erklärte Thorsten Siggelkow, Leiter des Amtes für nachhaltige Mobilitätsentwicklung.

120 neue Fahrradabstellplätze in Bahnhofnähe

Bis jetzt gebe es 65 Mobilstationen in Köln, so die Stadt in einer Mitteilung. In diesem Jahr seien etwa 20 hinzugekommen – verteilt über das gesamte Stadtgebiet. Für die Leihräder der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) stünden in den äußeren Stadtteilen zudem rund 40 Rückgabestationen zur Verfügung. Insgesamt biete Köln damit über 100 Orte für verschiedene Sharing-Dienste an. Der Ausbau soll nach Angaben der Stadt den Umstieg vom eigenen Auto auf klimafreundliche Alternativen einfacher machen. Gleichzeitig solle der Verkehr flüssiger werden und es sollen mehr Plätze und Gehwege frei bleiben.

In der Komödienstraße und am Breslauer Platz seien etwa 120 neue Fahrradabstellplätze eingerichtet worden, so die Verwaltung. Gerade im Umfeld des Hauptbahnhofs seien diese Parkmöglichkeiten besonders wertvoll.

Abstellverbotszonen für E-Scooter erweitert

An den Mobilstationen am Brüsseler Platz und in der Alteburger Straße seien 70 Abstellplätze für Fahrräder, elf Parkmöglichkeiten für Lastenräder und drei Flächen für den Fahrrad- und E-Scooter-Verleih entstanden. Bis zum Jahresende sollen weitere Mobilstationen errichtet werden, insbesondere an stark frequentierten Stellen, etwa in der Nähe von ÖPNV-Haltestellen. Zusätzlich hat die Stadt Köln die Abstellverbotszonen für E-Scooter in der Altstadt erweitert.

Weitere Informationen sind jederzeit unter der Rubrik „Ein 'Raumbuch' für Mobilstationen“ auf der Website der Stadt Köln verfügbar. Fragen zu E-Scootern können unter der Rubrik „Häufig gestellte Fragen zu E-Scootern“ nachgelesen werden. (lem)