Die 2025 angekündigte Maßnahme soll im April umgesetzt werden. Ausweitung der Bewohnerparkplätze soll den Wegfall kompensieren.
Parkende Autos engen Fahrbahn einStadt Köln streicht 72 Parkplätze im Griechenmarktviertel

In einigen Kölner Straßen wird die minimale Fahrbahnbreite durch parkende Fahrzeuge unterschritten. (Archivbild)
Copyright: Alexander Schwaiger
Die Stadt Köln streicht 72 Parkplätze im Bewohnerparkgebiet Griechenmarktviertel. An den betroffenen Stellen werde die minimale Fahrbahnbreite von 3,05 Metern durch parkende Fahrzeuge unterschritten, sagt die Stadt Köln. Die Mindestbreite setzt sich aus der laut der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung höchstens zulässigen Fahrzeugbreite von 2,55 Meter zuzüglich eines Sicherheitsabstands von einem halben Meter zusammen.
Konkret betroffen sind nun die Große Telegraphenstraße mit 20 Parkplätzen sowie die Straße Am Rinkenpfuhl und die Frankstraße mit 13 beziehungsweise 14 Parkplätzen. In der Friedrichstraße, der Huhnsgasse und der Straße Alte Mauer am Bach fallen jeweils sieben Parkplätze weg, in der Schartgasse vier Parkplätze. Die Arbeiten beginnen am 13. April, dann werden unter anderem die Parkscheinautomaten abgebaut und Beschilderung, Fahrbahnmarkierungen sowie Poller angepasst.
20 Parkplätze in der Großen Telegraphenstraße fallen weg
Die Stadtverwaltung hatte die Streichung im Griechenmarktviertel bereits im Mai 2025 angekündigt. Damals war noch von 80 Parkplätzen die Rede. An anderen Stellen in der Innenstadt hat die Stadt schon im Juli des vergangenen Jahres damit begonnen, Parkplätze an entsprechenden Stellen zu entfernen. Das hatte teilweise zu Protesten der Anwohner geführt. Besonders hart betroffen war damals das Agnesviertel im Norden der Innenstadt.
Den Wegfall der 72 von insgesamt rund 1330 Parkplätzen im Bewohnerparkgebiet Griechenmarktviertel soll eine Ausweitung der Zone für Bewohnerparkplätze auffangen. Eine entsprechende Beschlussvorlage werde die Verwaltung vorbereiten, heißt es von der Stadt. Ziel sei es, einen größeren Teil der verbleibenden Parkplätze ausschließlich für Anwohnende freizugeben. Neue Parkplätze als Ausgleich will die Stadt nicht schaffen. (tli)

