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Serie von Angriffen22-Jähriger attackiert Reisende an Kölner Bahnhöfen

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Ein Streifenwagen der Polizei ist mit Blaulicht im Einsatz.

Polizeieinsatz nach Angriffen in Köln (Symbolbild)

Ein 22-Jähriger soll am Sonntag mehrere Reisende an Kölner Bahnhöfen und in einer S-Bahn attackiert haben. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Ein 22-jähriger Mann soll am Sonntagnachmittag (21. Juni) mehrere Reisende im Bereich von Bahnhöfen und in einer S-Bahn im Kölner Stadtgebiet angegriffen haben. Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den Tatverdächtigen im Kölner Hauptbahnhof in Gewahrsam.

Nach bisherigen Erkenntnissen begann die Reihe der Taten gegen 15.10 Uhr am Haltepunkt Köln-Trimbornstraße. Dort soll der syrische Tatverdächtige einen Reisenden geschlagen und versucht haben, ihn in Richtung des Gleisbereichs zu ziehen. Umstehende Reisende griffen ein. Der Geschädigte erlitt mehrere Hämatome und Schürfwunden.

Weitere Angriffe am Bahnhof Köln Messe/Deutz und im Kölner Hauptbahnhof

Anschließend stieg der Tatverdächtige in die S19 in Richtung Köln Hauptbahnhof. Auf Höhe des Bahnhofs Köln Messe/Deutz soll er zwei bislang unbekannten Reisenden unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben.

Im Kölner Hauptbahnhof setzte der Mann seine Angriffe fort. In der B-Passage schlug und trat er nach bisherigen Erkenntnissen auf einen 47-jährigen Reisenden ein. Auch als Einsatzkräfte der Bundespolizei eintrafen, ließ er nicht von dem am Boden liegenden Mann ab. Die Beamtinnen und Beamten trennten die Beteiligten und nahmen den 22-Jährigen mit zur Dienststelle.

Verdächtiger bereits polizeibekannt

Die Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige bereits in der Vergangenheit mehrfach wegen Gewaltdelikten polizeilich in Erscheinung getreten ist. Zudem stand er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Er wurde in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Gegen den 22-Jährigen wird nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Die Bundespolizei bittet insbesondere die beiden bislang unbekannten Geschädigten aus der S19 sowie weitere Zeuginnen und Zeugen, sich unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 oder bei jeder Polizeidienststelle zu melden. (red)