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Material für Bildung und BeratungKölner Forscher starten Webseite zur Aufklärung über Verschwörungsideologien

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Das Bild zeigt die Universität zu Köln. (Archivbild)

Mitarbeiter der Universität zu Köln und der Technischen Hochschule Köln arbeiteten zusammen an einer Webseite zur Aufklärung und Beratung. (Archivbild)

Die Kölner Universität und Technische Hochschule wollen mit einer Webseite einerseits aufklären und andererseits praxisnah beraten.

Die TH Köln und die Universität zu Köln haben gemeinsam eine Webseite zur Aufklärung über Verschwörungsmythen ins Leben gerufen. Fachkräfte aus Beratung und politischer Bildung finden dort valide Erklärungen zu Verschwörungsmythen sowie Übersichten zu aktuell relevanten Verschwörungserzählungen und Gruppierungen. Darüber hinaus bietet die Plattform Materialien für Bildungs- und Beratungssituationen sowie Handlungshilfen zur direkten Anwendung in Beratungsgesprächen.

„RaisoN“-Projekt als Grundlage

Die Webseite richtet sich vor allem an Fachkräfte, die in ihrem Arbeitskontext mit Personen konfrontiert sind, die eine Affinität zu Verschwörungserzählungen haben. Darüber hinaus seien die Inhalte aber auch für Wissenschaftler und die interessierte Öffentlichkeit relevant.

Gudrun Hentges, Mitglied der Projektleitung, sagt:„ Zahlreiche Materialien, die auf der neuen Informationsplattform zur Verfügung gestellt werden, basieren auf den quantitativen und qualitativen Erhebungen, die im Rahmen des ‚RaisoN‘-Projekts durchgeführt worden sind.“ Dieses Projekt fühgren die TH Köln und die Universität zu Köln durch. Es untersucht, wie völkisch-autoritäre Verschwörungsideologien das soziale Umfeld beeinflussen und welche Herausforderungen sich daraus für Beratungs- und Bildungsprozesse ergeben. Ein besonderer Fokus liegt darauf, wie die Erkenntnisse praxisgerecht in Beratung und Bildung umgesetzt werden können.

Das Projekt wird im Rahmen der Förderlinie „Aktuelle und historische Dynamiken von Rechtsextremismus und Rassismus“ vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt. Es läuft noch bis zum 30. Juni 2026. Die Webseite ist unter www.fachinfo-verschwörungsideologie.de zu finden. (red)