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Entschärfung am DonnerstagWeltkriegsbombe im Rhein gefunden – RTL betroffen

1 min
05.05.2022, Köln:
Symbolfoto Feature Polizei Einsatz Blaulicht.
Ein mit Flatterband der Polizei NRW abgesperrter Bereich in der Kölner Innenstadt.
Donnerstag 5. Mai 2022
Aufgenommen am: 05.05.2022
Foto: Alexander Roll (Staff)

In Köln ist ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden (Symbolbild). 

Im Rhein in Deutz ist ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Bombe muss noch heute entschärft werden.

In Deutz ist im Rhein am Donnerstagvormittag ein Sprengsatz aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden, wie die Stadt mitteilt. Der Blindgänger, der auf Höhe des Rheinparks liegt, soll noch am selben Tag entschärft werden. Der Evakuierungsradius beträgt 400 Meter.

Wieviele Personen von der Entschärfung betroffen sein werden, ist noch unklar. Laut der Grafik mit dem Evakuierungsradius, die von der Stadt herausgegeben wurde, liegt der Sender RTL komplett in dem Bereich. Auch Gebäude am gegenüberliegenden Rheinufer müssen geräumt werden. Betroffen sind Teile des Konrad-Adenauer-Ufers und auch die Kirche St. Kunibert. Auch das Caritas-Seniorenheim St. Vincenz ist betroffen. Die Bewohnerinnen und Bewohner können aber in andere Gebäudeteile umziehen, wie ein Sprecher der Stadt erklärt.

06.082026: Evakuierungsradius für die Entschärfung des Blindgängers im Rhein in Köln-Deutz.

Der Evakuierungsradius für die Entschärfung des Blindgängers im Rhein in Köln-Deutz.

Es handelt sich um eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort. Der Gefahrenbereich wird jetzt abgesperrt und gegebenenfalls evakuiert. Eine Anlaufstelle für Betroffene wird noch mitgeteilt. 

Ob die Bombe durch das aktuelle Niedrigwasser des Rheins entdeckt wurde oder ein Zufallsfund bei Arbeiten im Fluss war, ist noch unklar.

Zu welchen Verkehrsbeeinträchtigungen es kommen wird, ist ebenfalls noch unklar. Die Rheinbrücken und auch die DB-Strecke sind zumindest nicht betroffen. (cme)