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Kölner FriedensforumMahnwache für Deeskalation im Ukraine-Konflikt

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Das Kölner Friedensforum rief am Mittwoch zu einer friedlichen Demonstration auf.

Köln – Der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland beunruhigt Menschen auf der ganzen Welt. Das Kölner Friedensforum hatte deswegen für Mittwochabend zu einer Mahnwache vor der Antoniterkirche aufgerufen. „Wir demonstrieren gegen die Eskalationsdynamik und die Kriegsgefahr, die aufgrund der Konfrontation zwischen der Nato und Russland besteht“, sagte Peter Förster vom Friedensforum im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Mit den Worten „Sie machen die Grenzen dicht, damit der Mensch dem Krieg nicht entwischt“ läutete Klaus der Geiger die Kundgebung musikalisch ein. Der Musiker bekam die Aufmerksamkeit zahlreicher Kölnerinnen und Kölnern, die neugierig stehen blieben. Es folgten Reden. Unter anderem sprach Christian Fischer von dem Städtepartnerschaftsverein Köln Wolgograd. Er machte auf die Wichtigkeit des friedlichen Verhaltens der Bundesrepublik aufmerksam: „Wenn wir Krieg vermeiden wollen, müssen wir damit anfangen, uns in die Situation des anderen zu versetzen.“

Kölner fordern: Keine deutschen Waffenlieferungen an Ukraine

Und dazu gehöre, so waren sich alle Beteiligten der Mahnwache einig, keine aggressiven Schritte zu tun, dafür die Deeskalation und ruhige Verhandlungen zu fördern. So machte auch Hans Mörtter, Pfarrer der Lutherkirche in seiner Rede deutlich, dass „Krieg immer auf Kosten der Zivilbevölkerung geht.“ Dies sei in Donbass deutlich zu erkennen. Die Initiatoren der Mahnwache forderten vor allem eins: Keine deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine.

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Ein weiteres Thema, dass die Demonstranten ansprachen, war die angeblich zu einseitige mediale Berichterstattung des Konflikts. „Wir finden, dass die ebenfalls aggressiven Schritte von Seiten der Ukraine unterschlagen werden“, sagt Peter Förster. Auch die Manöver der Nato seien nicht „entspannungsfördernd“, so Förster.

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