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Tag des guten LebensAutofreies Fest steigt im Juli am Kölner Ebertplatz

Lesezeit 2 Minuten
Die Stadt will die Beleuchtung auf dem Ebertplatz verbessern, um den Dealern den Sichtschutz der Dunkelheit zu nehmen.

Die Stadt will die Beleuchtung auf dem Ebertplatz verbessern, um den Dealern den Sichtschutz der Dunkelheit zu nehmen.

  • Veedelsfeier am 1. Juli rund um den Ebertplatz – Mitmachen erwünscht

Köln – Mit mehreren Bühnen und zahlreichen Info-Ständen von Vereinen und Initiativen, vor allem aber vielen verschiedenen Aktionen und Ideen der Anwohner soll am Sonntag, 1. Juli, der fünfte „Tag des guten Lebens“ stattfinden.

Nach Auflagen in Ehrenfeld, Sülz sowie in Deutz seit 2013 ist die unkommerzielle Veranstaltung des Vereinskollektivs „Agora Köln“ diesmal im Eigelstein und Agnes-Viertel angesiedelt. „Das Köln, das wir wollen!“, lautet das Motto. „Letztes Jahr haben mehr als 100 000 Menschen teilgenommen“, sagt Martin Herrndorf von Agora. In der gesperrten Zone zwischen Krefelder Wall, Riehler und Turiner Straße sowie Eigelstein und der Krefelder Straße dürfen zwischen 7 und 21.30 Uhr keine privaten Fahrzeuge fahren, stattdessen sollen die Menschen ihre Veedel neu erleben, indem sie den öffentlichen Raum selbst gestalten und nutzen. „Zu oft hat der Verkehr Vorrang vor den Menschen“, so Herrndorf. Der „Tag des guten Lebens“ zeige, wie eine Alternative dazu aussehen könnte.

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Bis zum 1. Juni können sich Privatleute, Gruppen und Vereine noch bei Agora Köln mit Aktionen und Vorschlägen melden, zahlreiche Initiativen aus den Quartieren haben bereits ihre Beteiligung geplant. Darunter die Offene Jazzhausschule und der Bürgerverein Eigelstein, die ihre sonst eigenständig stattfindenden Feiern in diesem Jahr jeweils mit eigenen Bühnen samt Diskussionsbeiträgen und Musikprogramm extra auf den 1. Juli verlegt haben. 

Alles zum Thema Ebertplatz

www.tagdesgutenlebens.de

www.agorakoeln.de

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