Die im November geborenen Löwenbabys sind nun für alle Zoobesucher zu sehen.
Namen bekanntgegebenKölner Löwenkinder toben erstmals im Außengehege
Kölner Zoo: Löwenkinder toben erstmals im Außengehege
Besucher des Kölner Zoos konnten am Donnerstag zum ersten Mal die asiatischen Löwen-Jungtiere in der Außenanlage bestaunen. Die Kleinen wurden im November vergangenen Jahres geboren und haben ihre ersten Monate abseits der Öffentlichkeit verbracht – namenlos.

Die Kinder „Zohan“, „Prija“ und „Reeva“, zusammen mit Ihrer Mutter „Gina“.
Copyright: Hans Feller
Auch das hat sich nun geändert: „Zohan“, „Prija“ und „Reeva“ heißen der Kater und die zwei Katzen. Die Namen stammen aus dem Alt-Indischen und heißen so viel wie „Geschenk Gottes“, „die Geliebte“ und „der Stern“.
Kölner Löwenkinder sind schon fünf Monate alt
Nach der Geburt, kamen die Babys zunächst in eine abgedunkelte Wurfbox. Löwenmutter „Gina“ konnte die drei jederzeit besuchen. Tierpfleger beobachteten die Kleinen mit einer Kamera, erzählt Monika Assenmacher, Revierleiterin des Katzenbereichs. Nach vier bis fünf Wochen seien die jungen Löwen selbstständig aus der Box gekommen.
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Zwar werden die Kleinen das erste Mal der Öffentlichkeit gezeigt, doch verbrachten sie schon im Vorfeld einige Tage im Außengehege. „Ihr erster Tag war aufregend, aber ängstlich“, beschreibt die Assenmacher. Direkt sei einer der Löwen beim Toben ins Wasser gefallen. „Da war der Spaß dann erstmal vorbei “, scherzt Assenmacher. Die Jungtiere hätten sich sofort wieder in das dichte Bambus im hinteren Teil des Geheges verzogen. Grundsätzlich seien es aber aufgeweckte und neugierige Tiere. Die Pfleger bespaßen die kleinen Löwen regelmäßig mit Spielzeug.
Zum ersten Mal mit Papa
„Navin“, der Vater, verbringt erstmals Zeit mit seinem Nachwuschs. „Er ist liebevoll aber auch streng“, sagt die Assenmacher, „das tut denen aber auch gut, bei so einer lieben Mutter“. Wenn die Jungtiere zu hektisch auf ihren Vater zukommen, fauche er oder haue mit der Tatze zu.
Die Tiere dürfen erst jetzt ins Außengehege, weil sie nun ihre Grundimmunisierung mit drei Impfungen erhalten haben. Das sei notwendig, sagt Assenmacher, wegen der Mäuse, Ratten und Füchse, die sich immer wieder in das Gehege verirren.

