Lukas Podolski und seine Gastro-Kette „Mangal Döner“ veröffentlichen KI‑Bilder. Die kommen allerdings nicht bei jedem gut an.
Döner für 2,50Podolski postet KI-Bilder – und löst Debatte über Preise und „AI Slop“ aus

Lukas Podolski steht bei der Eröffnung eines Dönerladens an einem Dönerspieß.
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Seit Künstliche Intelligenz auch zur Bildgenerierung zur Verfügung steht, kommt die Technik immer wieder zum Einsatz – insbesondere Restaurants, Imbisse und Co. setzen auf die oftmals kostengünstige Methode, um Werbeplakate und Speisekarten zu designen. Oder wie Lukas Podolskis Döner-Kette „Mangal Döner“ auf unterhaltsame Bilderserien.
Bei Instagram veröffentlichten die FC-Legende und die Döner-Kette am Dienstag eine Bilderserie mit dem Slogan „Zurück in die 80er“ – und sorgten damit in den Kommentarspalten für Debatten. Sowohl die Preise als auch die „Echtheit“ der Fotos wurden heiß diskutiert.
Lukas Podolski im 80er-Look: Mangal-„Preisliste“ lässt aufhorchen
Denn auf einem der Bilder, die Podolski in 80er-Jahre-Kluft und mit Vokuhila am Dönerspieß zeigen, ist im Hintergrund auch eine Preisliste zu erkennen – und die dort verzeichneten Beträge sorgen bei einigen Betrachtern für Nostalgie.
Döner Kebab und Hamburger für je 2,50 Euro, Dürüm und Cheeseburger für je 3 Euro, Pommes für 1,50 Euro, Pepsi für 1 Euro stehen auf der Liste, davor. Davor posiert Podolski in bunter Trainingsjacke mit einem Döner in der Hand.
„Mach mal die Preise von damals wieder“
Bis zum Mittwochmorgen gab es mehr als 22.000 Likes für den Beitrag – in den Kommentarspalten sorgen die offensichtlich KI-generierten Bilder jedoch auch für Wirbel. „Hoffe, die Preise sind auch aus den 80ern“, kommentierte ein Nutzer etwa die Preisliste, die bei einigen „Mangal“-Kunden offenbar Hoffnungen auf eine Preissenkung geweckt hat. „Mach mal die Preise von damals wieder“, fordert ein anderer Instagram-Nutzer von Podolski.
Die Bilder in 80er-Jahre-Optik von Podolski sorgen unterdessen einerseits für Belustigung. „Forever Young einfach, unser Poldi“, heißt es in den Kommentaren etwa. Auch eine Ähnlichkeit zum damaligen TV-Serienhelden „MacGyver“ wird mitunter festgestellt.
KI-Bilder in der Gastronomie: „This is AI Slop“
Es gibt jedoch auch Kritik an der Verwendung von KI‑Bildern zur Werbung. „Manche behaupten, ist KI“, kommentierte ein Nutzer süffisant. Ein anderer postete derweil eine Grafik, auf der in großen Lettern „This is AI Slop“ prangt.
Als „AI Slop“ werden im Netz massenhaft produzierte, minderwertige Inhalte aus dem Bereich der generativen künstlichen Intelligenz bezeichnet. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff so viel wie „KI‑Nassmüll“.
Memes und Gespött: „KI-generierte Horrormenüs“
Immer wieder sorgen entsprechende Bilder, insbesondere aus der Gastronomie, in sozialen Netzwerken für viel Gespött – und teilweise auch für Ekel, wenn die KI-generierten Speisen nicht allzu appetitlich aussehen.
Zuletzt hatte etwa eine Werbetafel für ein Mittagsangebot viel Aufmerksamkeit im sozialen Netzwerk X bekommen. „Das ist wirklich eines der schlimmsten KI-generierten Horrormenüs für Imbissläden, die ich je gesehen habe, und ich muss fast jeden Tag daran vorbeigehen auf dem Weg zur Arbeit“, schrieb eine Nutzerin zu dem Bild, auf dem vom kleinen gemischten Salat bis zum Minutensteak vom Schwein einige Gerichte abgebildet waren.
Das Phänomen wird derweil auch von Satirikern wie Sebastian Hotz, bekannt als „El Hotzo“, aufgegriffen. In einem Beitrag von Ende August machte sich Hotz über die KI-Bilder mit einem Meme lustig, das einen Restaurantbesitzer am Scheideweg zeigt. Als Optionen stehen offen: „3min Zeit nehmen, um ein Bild vom Essen für die Speisekarte zu machen“ und „30sec Zeit sparen, indem man sich von AI das hässlichste Bild aller Zeiten erstellen lässt“. (das)

