Abo

Polizei ermitteltMutmaßliches Tötungsdelikt in Köln-Ehrenfeld – 31-Jähriger verhaftet

2 min
Die Polizei am Einsatzort in Köln-Ehrenfeld.

Die Polizei am Einsatzort in Köln-Ehrenfeld.

Der bislang noch nicht identifizierte Mann erlag trotz Reanimationsmaßnahmen am Einsatzort seinen Verletzungen.

Nach einem mutmaßlichen Tötungsdelikt in Köln-Ehrenfeld hat die Polizei am Samstag (9. Mai) einen 31-jährigen Tatverdächtigen verhaftet. Ein bislang noch nicht identifizierter Mann war kurz zuvor gegen 9.10 Uhr im Flur eines Mehrfamilienhauses in der Venloer Straße schwer verletzt aufgefunden worden. Er erlag noch am Einsatzort seinen Verletzungen.

Tötungsdelikt in Ehrenfeld: Anwohner hörte lautstarken Streit im Hausflur

Ein Anwohner hatte den Angaben der Polizei zufolge einen lautstarken Streit im Flur des Mehrfamilienhauses bemerkt. Wenig später entdeckte er einen am Boden liegenden Mann mit schweren Verletzungen und alarmierte die Polizei und Rettungskräfte.

Jede Hilfe kam für den bislang noch nicht identifizierten Mann zu spät. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen erlag er noch am Einsatzort seinen schweren Verletzungen.

Polizei und Spurensicherung vor dem Mehrfamilienhaus in Köln-Ehrenfeld.

Polizei und Spurensicherung vor dem Mehrfamilienhaus in Köln-Ehrenfeld.

Auch der 31-jährige Tatverdächtige, den die Polizei festnehmen konnte, wies Verletzungen auf. Er wurde vorsorglich in eine Klinik gebracht. Wie schwer die Verletzungen waren, war zunächst aber unklar.

Mordkommission eingerichtet – Mehrfamilienhaus abgeriegelt

„Die Kriminalpolizei hat eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittlungen zu den Hintergründen sowie zur Identität des Verstorbenen dauern an“, erklärte ein Pressesprecher der Polizei Köln. Bei dem 31‑jährigen Verdächtigen soll es sich den ersten Ermittlungen zufolge um den mutmaßlichen Angreifer handeln. Wie genau der Mann zu Tode gekommen ist und über eine mögliche Tatwaffe wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Die Venloer Straße war am Samstagmittag in dem Bereich um den Einsatzort mit Flatterband abgesperrt. Mehrere Einsatzwagen der Polizei waren vor Ort. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kriminaltechnischen Untersuchung sicherten Spuren. (jv)