Nach einem warmen Spätsommertag mit bis zu 31 Grad im Südwesten sorgt eine Kaltfront für einen Wetterwechsel. Es drohen kräftige Gewitter mit Superzellen und Starkregen.
Wetterumschwung im RheinalndHeftige Gewitter und Superzellen mit Starkregen drohen

Ein mächtiger, verzweigter Gewitterblitz leuchtet über der nächtlichen Landschaft mit einem Windpark. +++ dpa-Bildfunk +++
Copyright: picture alliance/dpa
Nach einem sehr warmen Spätsommertag mit Temperaturen bis 30 Grad im Rheinland steht Deutschland ein markanter Wetterumschwung bevor. Ab Dienstagabend (15. September) wird es auch in Nordrhein-Westfalen ungemütlich: Eine Kaltfront erfasst das Rheinland und beendet die sommerliche Wärme.
Zunächst setzen im Nordwesten Schauer und Gewitter ein. Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte, vollzieht sich der Umschwung allmählich über der Nordhälfte. Gebietsweise sind schauerartige Regenfälle zu erwarten, örtlich auch kräftige Gewitter mit Starkregen.
Nach sommerlicher Wärme: Kaltfront bringt Schauer, Gewitter und kühle Nächte
Meteorologen halten sogar einzelne Superzellen für möglich, vor allem ab etwa 22 Uhr, wenn sich eine Gewitterlinie entwickeln kann. Diese zieht in der Nacht über das Rheinland bis an die Ostsee und kann neben Starkregen auch lokale Sturmböen mit sich bringen.
Auch die Temperaturen legen einen Sturzflug hin. Die Tiefstwerte liegen nachts dabei zwischen 17 und 11 Grad, im Südosten teilweise bis 9 Grad.
Nach der letzten Hitze: Temperaturen stürzen ab
Am Mittwoch nimmt zunächst die Bewölkung in der Südosthälfte zu. Am Mittwochabend können die Gewitter und insbesondere die Sturmböen noch heftiger ausfallen als am Dienstagabend. Erst im Laufe des späten Abends ziehen die letzten Gewitter allmählich Richtung Süden ab.
An den Alpen regnet es später anhaltend und kräftig. Von Nordwesten lockert die Bewölkung langsam auf. Die Höchstwerte erreichen nur noch 18 bis 24 Grad, was einen spürbaren Temperatursturz gegenüber dem Vortag bedeutet.
Fachleute raten dazu, amtliche Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes genau zu verfolgen. Besonders in den betroffenen Regionen sollten Vorbereitungen für möglichen Starkregen und Windböen getroffen werden. Die Kaltfront sorgt somit nicht nur für Abkühlung, sondern auch für vorübergehend unbeständiges und stellenweise unwetterträchtiges Wetter. (mbr)

