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Roland Jankowsky ist „Overbeck“„Wilsberg“-Star liest Krimis im Kölner Gloria und dreht 96. Folge

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Roland Jankowsy (r.) als „Overbeck“ mit „Wilsberg“-Darsteller Leonard Lansink

Roland Jankowsy (r.) als „Overbeck“ mit „Wilsberg“-Darsteller Leonard Lansink

Für die Lesung am Sonntag (12. April) gibt es noch Karten. Für den Schauspieler ist es ein Heimspiel.

Im ZDF-Dauerbrenner „Wilsberg“ ist Roland Jankowsky als täppischer  „Kommissar Overbeck“ unverzichtbar. Seine Hauptbeschäftigung sind allerdings Lesungen, mit denen er in ganz Deutschland unterwegs ist. Am Sonntag, 12. April, gastiert er im Gloria und liest schräge Krimi-Storys verschiedener Autoren unter dem Motto „Die kriminellen Geschichten des O“. Es gibt noch Restkarten. Für den gebürtigen Leverkusener Jankowsky, der seit langem in Köln lebt, ist es gleich ein doppeltes Heimspiel. Denn gerade wird hier in der Stadt auch wieder gedreht, obwohl „Wilsberg“ in Münster spielt.

Doch in Köln spielen die meisten Szenen, vor allem weil es hier TV-Teams, Studios und viele Schauplätze gibt. Derzeit entstehen die Folgen 95 und 96. „Wir waren in einer stattlichen Villa auf der Lindenallee in Marienburg, die sogar einen eigenen Atombunker hat. Demnächst werden wir auch auf einem Campingplatz in Köln drehen“, erzählt Jankowsky. Das Motiv „Polizeipräsidium“ ist in einem Studio in Rodenkirchen eingerichtet.

„Wilsberg“ besiegte Dieter Bohlen

Die Lesungen seien seine Haupteinnahmequelle, sagt der 58-jährige Schauspieler. Denn von vier Folgen „Wilsberg“ pro Jahr könne man nicht leben – auch wenn die Reihe eine sichere Bank ist. So schalteten am vergangenen Wochenende 5,7 Millionen Zuschauer die neue Folge „Mogelpackung“ ein. Das waren mehr als 29 Prozent und der Krimi war damit klarer Quotensieger des Abends. Der Staffelauftakt zu „Deutschland sucht den Superstar“ etwa lag weit dahinter, hier schauten nur 1,6 Millionen zu. Im nächsten Jahr wird nach 30 Jahren die 100. Folge gefeiert werden. „Man könnte unken, die ‚alte Tante Wilsberg‘ ist nicht totzukriegen“, sagt Jankowksy.

Die Lesungen liegen ihm sehr am Herzen. „Dabei habe ich direkten Kontakt zu den Zuschauern, Fernsehen ist ja eine Einbahnstraße.“ Und seine Rolle spielt er gerne: „Overbeck kriegt immer wieder einen drüber, wird einen Kopf kürzer gemacht, tritt in Fettnäpfchen. Aber: Er darf alles. Und lässt sich nicht unterkriegen, steht immer wieder auf. Ich denke, das mögen die Zuschauer.“