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Der Alltag als TodesartAmerikanische Künstler veröffentlichen Forderung an Joe Biden

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Musik-Ikone Alicia Keys kehrt zurück auf die Bühne.

Beim Verlassen einer Party oder schlafend im eigenen Haus. Eine Straße entlangspazierend oder im Rollstuhl sitzend. Neben seinem Auto stehend oder, wie George Floyd in Minneapolis, beim Bezahlen an der Kasse eines Supermarkts.

Diese Beispiele zählen zu den Situationen, die für schwarze US-Bürger zum Tod durch Polizeigewalt führen können. Die Sängerin Alicia Keys und andere prominente afroamerikanische Künstlerinnen und Künstler zählen 17 von ihnen zusammen mit den Namen der Opfer in einem Video auf, das jetzt zur Inauguration Joe Bidens veröffentlicht wurde.

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Darin fordert Keys den gewählten US-Präsidenten und seine Vizepräsidentin Kamala Harris auf, in den ersten hundert Tagen ihrer Amtszeit eine Kommission zur Beseitigung von strukturellem Rassismus einzurichten. Schon vor fünf Jahren, also lange bevor die Ermordung George Floyds durch einen Polizisten weltweite Proteste ausgelöst hatte, hatte Keys ein Video mit „23 Wegen, wie du getötet werden kannst, indem du in Amerika Schwarz bist“ veröffentlicht. Es scheint ganz so, als ließe sich die Liste beliebig fortsetzen, als ließe die bloße Existenz schwarzer Mitbürger manchen Polizeibeamten zur Waffe greifen.

Dass die Trump-Regierung gegen strukturellen Rassismus vorgeht, hat niemand erwartet. Umso größer ist der Druck, der jetzt auf Biden/Harris lastet: Trumps Anhänger mögen sich verfolgt von Eliten fühlen, einen echten Anlass, tagtäglich um ihr Leben zu fürchten, haben in den USA nur Afroamerikaner.