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GeneraldirektionHenriette Reker plant Neuordnung der Kölner Museen

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Oberbürgermeisterin Henriette Reker

  1. Oberbürgermeisterin Henriette Reker kündigt an, einen Generaldirektor für sämtliche Museen einsetzen zu wollen.

Drei Jahre ruhte der See still, nachdem die Diskussion um die Neuaufstellung der städtischen Museen im März 2013 kurz hohe Wellen geschlagen hatte. Damals war der Inhalt einer Studie öffentlich geworden, in der die Boston Consulting Group (BCG) im Auftrag der Stadt Köln untersuchte, wie diese ihre neun Museen besser und wirtschaftlicher führen könnte.

Jetzt bringt Oberbürgermeisterin Henriette Reker wieder Bewegung in die Sache – im Rahmen des traditionellen Herrenessens kündigte sie an, einen Generaldirektor für sämtliche Museen einsetzen zu wollen, der als Erster unter Gleichen für das Profil der Kölner Museen zuständig sei. Am Sonntag äußerte sich Marcus Dekiert, Direktor des Wallraf-Richartz-Museums, zu Rekers Vorschlag: „Aus meiner beruflichen Erfahrung“, so Dekiert, „kann ich berichten, dass ich in München bei den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen über zehn Jahre sehr gut unter und mit einer Generaldirektion gearbeitet habe. Die Erfahrungen in Köln, wo es ja auch über viele Jahre eine Generaldirektion gab, waren hingegen zuletzt offenbar ungünstig.“

Dekiert zieht Grenze

In der Studie der BCG spielt eine mögliche Generaldirektion keine Rolle; die Einführung eines übergeordneten, von einem kaufmännischem Leiter geführten Museumsamtes, wird dort verworfen. Marcus Dekiert wünscht sich zunächst, „näheren Aufschluss über die beabsichtigte Ausgestaltung des Amtes zu erhalten“. Und er zieht eine klare Grenze: „Unabdingbar ist es“, so Dekiert, „die Selbstbestimmtheit und Individualität der einzelnen musealen Institutionen zu erhalten.“