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„Da muss man die Nerven behalten“Jürgen Domian beklagt sich über Impfchaos

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Jürgen Domian

Köln – Am Montag ist die Impfterminvergabe für über 80-Jährige in Nordrhein-Westfalen gestartet. Dies geschah jedoch nicht reibungslos: Beide Hotline-Telefonnummern sowie die Webseite waren überlastet. Auch der Fernseh- und Hörfunkmoderator Jürgen Domian blieb nicht verschont. Auf Facebook beklagte er sich am Freitag in einem Post über das Impfchaos.

Jürgen Domian

Der Kölner wollte für seine fast neunzigjährige Mutter einen Impftermin vereinbaren. Letztlich habe es vier Tage gedauert, bis er über eine der Hotline-Telefonnummern Erfolg hatte. In seinem Facebook-Post beschreibt Domian seine fehlgeschlagenen Versuche: „Entweder war die Leitung tot, besetzt oder eine Stimme vom Band sagte, obwohl ich selbst noch kein Wort von mir gegeben hatte, dass ich nicht zur ausgewählten Gruppe gehöre, die zuerst geimpft werden soll.“ Auf der Webseite hatte der 63-Jährige genauso wenig Glück.

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Domian habe zwar Verständnis für die Anlaufschwierigkeiten, es sei jedoch eine „Unverschämtheit“, älteren Menschen „eine derartige Tortur zuzumuten“. Er appelliert außerdem an die Europäische Union, „den benötigten Impfstoff in ausreichender Menge zu besorgen.“