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Kunstpreis „Weststern“Zwei Kölner Häuser auf der Shortlist

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Bilder hängen an einer weißen Wand.

Arbeiten von Jonas Lipps in der aktuellen Ausstellung im für den „Weststern“ nominierten Kölnischen Kunstverein 

Der private Förderpreis „Weststern“ wird 2026 zum zweiten Mal vergeben. Auf der Shortlist stehen elf Kunstvereine aus NRW.

Die Jury des privaten Förderpreises „Weststern“ hat ihre Shortlist für das Jahr 2026 bekannt gegeben. Nominiert für den mit insgesamt 90.000 Euro dotierten „Weststern“ sind elf Kunstvereine aus Nordrhein-Westfalen, darunter mit der Simultanhalle und dem Kölnischen Kunstverein zwei Häuser aus Köln – letzteres ist sowohl für sein Jahresprogramm wie für die beste Ausstellung nominiert.

Während man erwarten darf, dass der alte, große und ruhmreiche Kölnische Kunstverein regelmäßig unter den Nominierten auftaucht (und das obwohl und nicht, weil er prominent im „Weststern“-Beirat vertreten ist), gehört die Simultanhalle zu den kleinen Initiativen, die besonders auf einen Preis wie „Weststern“ angewiesen sind.

Der „Weststern“ ist mit 90.000 Euro dotiert

Der „Weststern“ wird nach der Premiere in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben und hat das erklärte Ziel, die Arbeit der privaten Kunstvereine in NRW zu unterstützen. Verliehen werden Auszeichnungen für das beste Jahresprogramm (das Preisgeld beträgt 40.000 Euro), die beste Ausstellung (30.000 Euro) und für besonderes gesellschaftliches Engagement (20.000 Euro), wobei die Jury in den ersten beiden Kategorien bewusst keine laufenden Ausstellungen und Programme prämiert, sondern Pläne und Konzepte für das Jahr 2026 – und damit den Fördercharakter des Preises unterstreicht.

In der Kategorie Jahresprogramm stehen neben der Kölner Simultanhalle und dem Kölnischen Kunstverein der Kunstverein Siegen und der Westfälische Kunstverein in Münster auf der Shortlist; für die beste Ausstellung sind die Kunstvereine in Köln, Münster, Bonn, Aachen, Essen, Emmerich und Siegen nominiert; um die Auszeichnung für Engagement bewerben sich die Kunstvereine in Siegen, Unna, der Region Heinsberg und die Galerie Januar in Bochum. Verliehen werden die Preise am 5. September 2026, bekanntgegeben werden die Preisträger laut Auslober „kurz vorher“.