Was man am Regen hat, weiß man erst, wenn er fehlt. Schlüsselszenen eines unterschätzten Wetterphänomens aus Kunst, Film und Literatur.
Regen in Malerei und FilmAlles Gute kommt von oben
Von Michael Kohler
5 min

Ausschnitt aus William Turners Gemälde „Rain, Steam and Speed“ aus dem Jahr 1844
Copyright: National Gallery/Wikicommons
Er strömt, sprüht, nieselt und schauert, fällt in Bindfäden oder in Form von Haustieren und schließt den Wasserkreislauf der Erde: Was wir am Regen haben, verstehen wir erst, wenn er für längere Zeit ausbleibt, zumal als Bewohner einer gemäßigten Klimazone. Als Lebensspender ist der Regen so unersetzlich wie die Sonne, und doch nehmen wir ihn als selbstverständlich hin, wenn wir ihn nicht sogar lästig finden. Jeder freut sich über blühende Landschaften, aber niemand wird gerne nass.
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