Die CDU in Heidenau macht gemeinsame Sache mit der AfD und verbietet die Verlegung neuer Stolpersteine. Die Begründung ist verlogen.
Stolperstein-Verbot in SachsenEin Problem im Stadtbild
Ein Kommentar von Anne Burgmer
2 min


Ein Stolperstein, zur Erinnerung an NS-Opfer Paul Gröger, ist vor dem Rathaus in den Fußweg eingelassen. Der Stadtrat von Heidenau bei Dresden lässt keine neuen Stolpersteine im Straßenraum mehr zu.
Copyright: Robert Michael/dpa
Es ist schwer zu sagen, was schlimmer ist: Die Tatsache, dass Mitglieder der CDU im sächsischen Heidenau gemeinsame Sache mit der AfD machen und somit die ohnehin schon brüchige Brandmauer ohne Not in Schutt und Asche legen, oder die verlogene Begründung dafür, die Verlegung neuer Stolpersteine zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus künftig zu verbieten.
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