Die Hip-Hop-Welt hat einen traurigen Verlust zu beklagen. Der Rapper Big Pokey starb während eines Live-Auftritts.
Hip-Hop-Welt in TrauerUS-Rapper kollabiert auf Bühne – und stirbt

Rapper auf der Bühne.
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Nach US-Medienberichten ist der US-amerikanische Rapper Big Pokey nach einem Live-Auftritt gestorben. Das berichtete unter anderem der Nachrichtensender CNN. Das Management des Künstlers bestätigte den Tod. Über den Instagram-Account des 45-Jährigen wurde mitgeteilt: „Mit großer Trauer teilen wir den Verlust unseres geschätzten Milton ‚Big Pokey‘ Powell mit.“ Er soll am Sonntag, dem 18. Juni verstorben sein, die genaue Todesursache ist jedoch noch unklar.
„Er wurde von seiner Familie, seinen Freunden und seinen treuen Fans sehr geliebt. In den kommenden Tagen werden wir Informationen über die Trauerfeierlichkeiten veröffentlichen und darüber, wie die Öffentlichkeit ihm die letzte Ehre erweisen kann. Wir bitten Sie, seine Familie und ihre Privatsphäre in dieser schwierigen Zeit zu respektieren“, heißt es auf Instagram weiter.
Vor dem tragischen Vorfall hatten Fans Videos von Big Pokeys letztem Konzert in Beaumont, Texas, in den sozialen Medien geteilt. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie der Künstler auf einer Art Balkon im ersten Stock steht, während sich das Publikum unter ihm befindet. Zuerst rappt er ins Mikrofon, dann fällt er plötzlich nach hinten um.
Big Pokey: Hip-Hop-Karriere seit 25 Jahren
Big Pokey war seit rund 25 Jahren im Hip-Hop-Geschäft: Das Debütalbum des Künstlers mit dem Titel „Hardest Pit in the Litter“ erschien 1999 und erreichte die R&B/Hip-Hop-Charts. Im Laufe seiner Karriere brachte er insgesamt sechs Alben auf den Markt, die wie sein Debüt zwar die besagten Charts erreichten, ihm jedoch nie den richtigen Durchbruch bescherten. Big Pokey blieb eher ein Geheimtipp.
Sein letztes Werk erschien 2021 unter dem Titel „Sensei“. Seinen größten Hit hatte er 2005 mit einem Feature bei „Sittin' Sidewayz“ von Paul Wall, der es bis auf Platz 93 der „US Billboard Hot 100“ schaffte.
Bürgermeister von Houston trauert um Rapper
Big Pokey war auch Mitglied des Hip-Hop-Kollektivs Screwed Up Click, das von DJ Screw angeführt wurde. Auch George Floyd, der im Mai 2020 an den Folgen von Polizeigewalt starb, soll in den 1990er Jahren Mitglied dieser Musikgruppe gewesen sein.
Nach der Bekanntgabe des Todes von Big Pokey meldete sich der Bürgermeister seiner Heimatstadt Houston bei Twitter zu Wort.
„Die Stadt Houston und ich sprechen der Familie und den Freunden unseres legendären Rappers #BigPokey unsere Gebete und unser Beileid aus“, tweete der Demokrat Sylvester Turner, der das Amt seit 2015 innehat.
„Obwohl viele ihn als ‚unauffällig‘ bezeichneten, war seine Präsenz überlebensgroß und trug dazu bei, unsere Hip-Hop-Szene landesweit zu katapultieren. Wir sind dankbar.“ (jag)
