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Knochen an Ahr-Rhein-MündungBei Sinzig gefundene Skelettteile stammen von Flutopfer

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Rheinland-Pfalz, Insul: Eine Luftaufnahme des Dorfes Insul zeigt das Ausmaß der Flutzerstörungen vom 14. und 15. Juli 2021 an der Ahr.

Eine Luftaufnahme des Dorfes Insul zeigt das Ausmaß der Flutzerstörungen. (Archivbild)

Die Flutkatastrophe ist mehr als zwei Jahre her, doch einige wenige Schicksale der Opfer sind bisher noch ungeklärt.

Die Mitte Oktober an der Ahr bei Sinzig gefundenen Skelettteile stammen von einem bislang vermissten Opfer der Flutkatastrophe im Sommer 2021. Dies habe ein DNA-Abgleich ergeben, teilte das Polizeipräsidium Koblenz am Dienstag mit. „Die Angehörigen sind informiert“, so die Polizei.

Am 15. Oktober hatten Teilnehmer einer Müllsammelaktion Knochen und Knochenteile im Bereich der Ahrmündung in den Rhein entdeckt. Sie wurden zur weiteren Analyse in die Rechtsmedizin Mainz gebracht.

Rheinland-Pfalz: Bei der Flutkatastrophe kamen 136 Menschen ums Leben

Der Fundort war während der Flutkatastrophe 2021 überschwemmt worden. In Rheinland-Pfalz waren durch die Flutkatastrophe am 14. und 15. Juli 2021 135 Menschen nachweislich ums Leben gekommen. Hunderte Menschen wurden verletzt. Zudem war ein bei der Flut 22 Jahre alter Mann im Juni dieses Jahres auf Antrag eines Angehörigen für tot erklärt worden. Er wurde bisher aber nicht gefunden

Damit gibt es in Rheinland-Pfalz offiziell bislang 136 Tote, davon 135 in der Ahr-Region und eine Person im Raum Trier. Eine weitere Person gilt weiterhin als vermisst. Die nun gefundenen Knochen könnten also entweder der für tot erklärten Person oder der bislang als vermisst geltenden Person gehören. (dpa)