In der Nacht zum Montag (21. Juli) ist in der Bonner Müllverbrennungsanlage an der Immenburgstraße ein Feuer ausgebrochen. Mitarbeiter entdeckten die Flammen in einem Müllbunker, leiteten erste Löschmaßnahmen ein und alarmierten die Feuerwehr.
Der Einsatzleiter erhöhte die Alarmstufe nach einer ersten Erkundung, um zusätzliche Kräfte und Speziallöschmittel anzufordern. Die Feuerwehr setzte bis zu fünf Löschrohre ein, um ein Wasser-Schaummittelgemisch auf den zwölf Meter hohen Müllberg zu sprühen. Eine 300 Meter lange Schlauchleitung wurde verlegt, um die Löschwasserversorgung sicherzustellen.
Aufwendige Suche nach Glutnestern
Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich als zeitaufwändig, da Glutnester im Inneren des Müllbergs aufgespürt und gezielt gelöscht werden mussten.
Der Rauch und Brandgeruch waren in der Anfangsphase auch in der Umgebung der Anlage wahrnehmbar, wurden aber durch die Aktivierung der Absaugung und Filteranlage schnell reduziert. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.
Insgesamt waren bis zu 60 Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr Bonn sowie Rettungsdienstpersonal beteiligt. Die Nachlöscharbeiten waren auch am Montagmorgen um 5 Uhr noch im Gange. (dpa)

