Die marokkanischen Behörden wollen zunächst Hilfsangebote aus Spanien, Katar, Großbritannien und der Vereinigten Arabischen Emirate annehmen.
WiederaufbauMarokkos Regierung kündigt Sonderfonds für Erdbebenhilfe an

Das Erdbeben der Stärke 6,8 ereignete sich 70 km südlich von Marrakesch und war eines der stärksten und tödlichsten in der Geschichte Marokkos.
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Nach dem schweren Erdbeben in Marokko hat die Regierung einen Sonderhilfsfonds für die notleidende Bevölkerung angekündigt. Damit sollten unter anderem Kosten zur Absicherung beschädigter Häuser gedeckt werden, berichtete die Nachrichtenseite Hespress unter Berufung auf einen Regierungssprecher. Zur Höhe des Fonds gab es keine Angaben.
Er solle sich aus Geldern öffentlicher Einrichtungen und freiwilliger Beiträge des Privatsektors zusammensetzen, hieß es. Zur medizinischen Versorgung der mehr als 2000 Verletzten seien neben den ortsansässigen Krankenhäusern und Ambulanzdiensten mehr als 1000 Ärzte sowie 1500 Krankenschwester und Pfleger mobilisiert worden.
Deutsche Hilfsorganisationen schicken Mitarbeiter vorerst nach Hause
Marokko will zusätzlich zunächst Hilfsangebote aus vier Ländern in Anspruch nehmen. Wie das Innenministerium am späten Sonntagabend erklärte, hätten die Behörden nach gründlicher Untersuchung „auf die Unterstützungsangebote der befreundeten Länder Spanien, Katar, Großbritannien und Vereinigte Arabische Emirate reagiert“.
Nicht bekannt war, ob auch Deutschland um Hilfe gebeten wurde. Deutsche Hilfsorganisationen wie das Technische Hilfswerk schickten ihre bereitgestellten Mitarbeiter jedenfalls vorerst wieder nach Hause. (dpa)

