Eine angeblich uralte Pyramide vor der US-Küste sorgt für Aufsehen – steckt hinter dem Fund vielleicht mehr als nur ein Rätsel im Meer?
Mystiöser FundAngebliche Pyramide vor US-Küste entdeckt

Rätselhafte Strukturen im Golf von Mexiko: Handelt es sich bei dem angeblichen Fund vor der US-Küste um Spuren einer versunkenen Stadt wie Atlantis? (Symbolbild)
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Wie die „New York Post“ berichtet, sorgt ein angeblicher Fund im Golf von Mexiko derzeit für Aufsehen: Ein Hobby-Forscher will vor der Küste von Louisiana die Überreste einer rund 12.000 Jahre alten, versunkenen Stadt entdeckt haben.
USA: Rätselhafter Fund im Golf von Mexiko
Demnach beruht die Entdeckung auf Sonaraufnahmen, die zahlreiche auffällige Strukturen auf dem Meeresboden zeigen sollen. Der ehemalige Architekt George Gelé geht davon aus, dass es sich dabei um Überreste einer bislang unbekannten Zivilisation handelt. Die mutmaßliche Anlage liegt nahe der Chandeleur-Inseln und soll sich über ein größeres Gebiet erstrecken.
Im Mittelpunkt steht eine etwa 85 Meter hohe Struktur, die Gelé als Pyramide interpretiert. Laut Bericht spricht er von hunderten Formationen, die sich deutlich von natürlichen Strukturen unterscheiden und eine komplexe Anordnung erkennen lassen sollen. Die Bilder hätten bei ihm den Eindruck einer gezielten Planung ausgelöst.
Sonarbilder zeigen ungewöhnliche Strukturen
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält der Fund durch Berichte über ungewöhnliche Effekte in der Region. So soll es in der Nähe der angeblichen Fundstelle zu Störungen von Navigationsgeräten gekommen sein. Auch Fischer hätten laut Darstellung von entsprechenden Phänomenen berichtet.
Im Zusammenhang mit der Entdeckung werden vereinzelt Vergleiche mit Atlantis gezogen. Dabei handelt es sich um eine legendäre, im Meer versunkene Stadt, die auf Schilderungen des antiken Philosophen Platon zurückgeht und bis heute Gegenstand von Spekulationen ist.
Atlantis wird bis heute an mehreren Orten vermutet: Am häufigsten gilt die griechische Insel Santorin als mögliche Vorlage, da dort eine hochentwickelte minoische Stadt durch einen Vulkanausbruch zerstört wurde.
Ebenfalls oft genannt wird die Region um die Straße von Gibraltar in Südspanien, die geografisch zu den Beschreibungen des antiken Philosophen Platon passt. Eine weitere, eher spekulative Theorie verortet Atlantis bei den Azoren mitten im Atlantik, wo unterseeische Plateaus als mögliche Überreste gedeutet werden. (jag)


