Eine Lufthansa-Maschine auf dem Weg von Frankfurt nach Lissabon musste am Samstagabend in Lyon landen
Powerbank explodiertLufthansa-Airbus muss plötzlich notlanden

Ein Lufthansa-Airbus A321 musste eine Notlandung einlegen. (ARchivfofo)
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Ein Airbus A321-200 der Lufthansa auf dem Weg von Frankfurt nach Lissabon musste am Samstagabend (26. September) außerplanmäßig in Lyon landen. Grund war eine brennende Powerbank.
Der Akku eines Passagiers sei explodiert und habe im Sitzbereich Feuer gefangen, erklärte ein Lufthansa-Sprecher am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP. Die Besatzung habe die Powerbank sofort in einem speziellen Sicherheitsbeutel für Lithium-Akkus verstaut.
Powerbank in Brand: Lufthansa-Maschine landet außerplanmäßig in Lyon
Aus Sicherheitsgründen hätten sich die Piloten für eine Landung im französischen Lyon entschieden. Der Airbus A321-200 sei dort kurz vor 22 Uhr sicher angekommen. Nachdem die Feuerwehr das Flugzeug freigegeben hatte, konnten die 198 Passagiere regulär über die Treppen aussteigen. Verletzt wurde niemand.
Da in Lyon ein Nachtflugverbot gilt, konnte die Maschine ihren Flug nach Lissabon nicht mehr fortsetzen. Die Passagiere wurden daher in Hotels untergebracht und auf andere Verbindungen umgebucht. Ihre Reise sollten sie am Sonntag fortsetzen.
Powerbanks – externe Akkus zum Laden von Smartphones und anderen mobilen Geräten – dürfen bei Lufthansa aus Sicherheitsgründen nur im Handgepäck mitgeführt werden. Im aufgegebenen Gepäck sind sie nicht erlaubt. Auch die Nutzung und das Aufladen von Powerbanks an Bord sind untersagt.
Der Airbus A321-200 ist die längste Variante der klassischen A320-Familie. Das zweistrahlige Kurz- und Mittelstreckenflugzeug hat eine Rumpflänge von 44,5 Metern und bietet je nach Kabinenausstattung Platz für rund 170 bis 210 Passagiere. Es ist für bis zu 220 Sitze zugelassen. Im Vergleich zum A321-100 verfügt die A321-200 über eine größere Treibstoffkapazität und damit eine größere Reichweite. Airbus gibt für die A321ceo-Ausführung mit Sharklets eine Reichweite von bis zu 5.950 Kilometern an – der tatsächliche Wert hängt jedoch von der Beladung und den Einsatzbedingungen ab. (mit afp)
