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Nach „Aktenzeichen XY“Viele Hinweise auf mutmaßlichen Vergewaltiger aus NRW

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Rudi Cerne vor Bildschirm.

Rudi Cerne präsentiert „Aktenzeichen XY“. (Archivbild)

Nach TV-Fahndung: Während „Aktenzeichen XY“ gingen konkrete Hinweise auf den gesuchten Vergewaltiger von Bad Salzuflen ein.

Nach der Ausstrahlung der ZDF-Fahndungssendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ am Mittwochabend (19. August 2026) verzeichnen die Ermittler im Fall der vergewaltigten 18-Jährigen aus Bad Salzuflen einen deutlichen Ermittlungserfolg. Wie die Kriminalpolizei Detmold mitteilt, gingen bereits während der Livesendung zahlreiche konkrete Hinweise aus der Bevölkerung ein.

Der Fall sorgte für das größte Anruferaufkommen der gesamten Sendung. Nach Veröffentlichung des Phantombilds meldeten sich mehrere Zeuginnen und Zeugen, die den Gesuchten eindeutig identifiziert haben wollen.

18-Jährige in Park in Bad Salzuflen vergewaltigt

Kriminaloberkommissar Fabian Puchelt erklärte dazu, Anrufer hätten angegeben, den Mann aus der direkten Nachbarschaft oder vom eigenen Arbeitsplatz als Kollegen wiedererkannt zu haben. Die zuständigen Behörden in Detmold werten die eingegangenen Angaben derzeit mit Hochdruck aus.

Dem Unbekannten wird zur Last gelegt, am Abend des 8. November 2024 gegen 20.00 Uhr eine 18-Jährige im Landschaftspark im Ortsteil Schötmar abgefangen, mit einer Waffe bedroht und vergewaltigt zu haben. Über einen DNA-Abgleich ordnen die Ermittler dem Täter zudem einen versuchten Vergewaltigungsfall aus dem Jahr 2006 im nahegelegenen Barntrup zu, bei dem eine Sonnenbrille am Tatort sichergestellt worden war.

Für entscheidende Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, bleibt weiterhin eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro durch die Staatsanwaltschaft Detmold ausgelobt.

Die Kriminalpolizei Detmold nimmt weitere Angaben unter der Rufnummer 05231 / 609 0 entgegen. (jag)