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Star aus „Denver-Clan“Was macht eigentlich Catherine Oxenberg? – So sieht sie heute aus

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Catherine Oxenberg posiert.

An der Seite von John Forsythe und Linda Evans war Catherine Oxenberg von 1984 bis 1986 Teil der „Denver-Clan“-Besetzung. (Archivbild)

Durch ihre Rolle als Amanda Carrington wurde sie weltberühmt. Catherine Oxenberg ist auch heute noch eine Erscheinung.

Viele erinnern sich an Amanda Carrington. Die blonde Figur begeisterte in den 1980er-Jahren in der Kultserie „Der Denver-Clan“ (Originaltitel: „Dynasty“) Millionen von Zuschauerinnen und Zuschauern. Ein Blick auf das heutige Instagram-Profil von Catherine Oxenberg lässt viele staunen, denn es scheint, als sei die Zeit an ihr spurlos vorübergegangen.

Catherine Oxenberg: Internationaler Durchbruch als Amanda Carrington

Catherine Oxenberg bei einer Modeschau im Mai 2025.

Catherine Oxenberg bei einer Modeschau im Mai 2025. (Archivbild)

In der Mitte der 1980er-Jahre verkörperte Catherine Oxenberg Glamour. Sie ist die Tochter von Prinzessin Elisabeth von Jugoslawien und brachte somit adliges Flair in die Seifenopern-Welt. Ihren ersten bedeutenden TV-Erfolg hatte sie 1982 im Film „Die Romanze von Charles und Diana“, worin sie Lady Di spielte. Wenig später schaffte sie als Amanda Carrington in der Serie „Denver-Clan“ den weltweiten Durchbruch.

Catherine Oxenberg im April 2022.

Catherine Oxenberg im April 2022. (Archivbild)

Ihre markanten Gesichtszüge und elegante Erscheinung machten sie schnell zu einem Liebling des Publikums. Auszeichnungen in Deutschland wie ein Bambi und der silberne „Bravo-Otto“ folgten. Obwohl seither über vier Jahrzehnte vergangen sind, ist das Alter der heute 64-Jährigen kaum anzusehen.

Familienglück und schwere Schicksalsschläge

Auf ihrem Instagram-Profil präsentiert sich die Schauspielerin oft glücklich neben ihren Töchtern. Eine deutliche Ähnlichkeit ist erkennbar, sodass sie oft eher wie Schwestern wirken. Jedoch verbirgt sich hinter den fröhlichen Fotos eine herausfordernde Vergangenheit.

Ihr bewegendes True-Crime-Buch „Captive“ beschreibt den langen Kampf um ihre Tochter, die Mitglied der Sekte NXIVM wurde. „Es war wie eine Gehirnwäsche“, notiert sie darin. Sie fügt hinzu: „Das war die Hölle – für sie und für mich.“

Oxenberg wirkt trotz dieser belastenden Erlebnisse heute gefestigt und zuversichtlich. Ihr Schwerpunkt liegt auf Glaube, Familie und Heimat, Werte, die ihr laut eigenen Angaben Stärke verliehen.

Nach über 40 Rollen in Film und Fernsehen hat sich Catherine Oxenberg größtenteils aus der Schauspielerei zurückgezogen. Ihr letzter bekannter Film, „Acquitted by Faith“, kam 2020 heraus, wurde in Deutschland aber nicht gezeigt.

Catherine Oxenberg: Private Neuorientierung und Hochzeit

Während der letzten zwei Jahrzehnte übernahm sie nur noch selten Rollen, da ihr bewegtes Privatleben viel Energie und Aufmerksamkeit beanspruchte. Eine Rückkehr ins Filmgeschäft scheint daher unwahrscheinlich. Auf ihrem Instagram-Profil nennt sich Catherine Oxenberg mittlerweile selbst eine „Ex-Schauspielerin“.

Vollständig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat sie sich jedoch nicht. Anstelle von Filmsets ist sie heute hauptsächlich in Interviews und bei Diskussionsrunden präsent. Dort spricht sie über ihre Erlebnisse im Zusammenhang mit der NXIVM-Sekte und teilt ihre Sichtweise als Mutter. Bei solchen Events und Medienauftritten bezieht sie deutlich Stellung gegen sektenartige Strukturen und Manipulation.

Die glanzvolle Welt des „Denver-Clan“ scheint wie aus einem früheren Leben zu stammen. Während zahlreiche ehemalige Kolleginnen und Kollegen aus der Serie weiterhin schauspielerten oder von der Nostalgie profitierten, hat Catherine Oxenberg anscheinend bewusst eine andere Richtung gewählt. 

Privat hat sie ebenfalls ein neues Glück gefunden: Im Jahr 2023 heiratete Catherine Oxenberg den Geschäftsmann Ellis Jones und sprach von einem freudigen Neubeginn. Sie teilte auf Instagram Fotos der Hochzeit am Strand – im weißen Kleid und mit dem Glamour, der sie bereits zu Zeiten des „Denver-Clan“ auszeichnete. Ihr Stil ist derselbe geblieben, lediglich die Umgebung ist eine andere.