Nach Andrews Festnahme überschlagen sich die Spekulationen: Wo ist Sarah Ferguson? Der Aufenthaltsort der Herzogin gibt derzeit Rätsel auf.
Andrew festgenommenFergie wie vom Erdboden verschluckt – Wo ist die Herzogin?

Sarah Ferguson, ehemalige Herzogin von York, schenkt sich im Oktober 2024 bei einem Besuch am Set der Coronation Street ein Bier ein. (Archivbild)
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Nach der spektakulären Festnahme von Andrew Mountbatten-Windsor am Donnerstag (19. Februar 2026) sorgt nun eine weitere Frage für neue Spekulationen rund um das britische Königshaus: Wo ist eigentlich Sarah Ferguson? Während sich die Schlagzeilen auf den ehemaligen Prinzen konzentrieren, richtet sich der Blick zunehmend auf seine Ex-Frau, deren aktueller Aufenthaltsort derzeit unklar ist.
Sarah „Fergie“ Ferguson taucht unter
Wie das US-Magazin „People“ berichtet, soll die Herzogin von York zuletzt geplant haben, Großbritannien zeitweise zu verlassen, um über ihre zukünftige Lebenssituation nachzudenken. Nach dem Auszug aus dem Royal Lodge, wo „Fergie“ trotz der Scheidung jahrzehntelang weiterhin mit Andrew lebte, wollte Ferguson demnach ein unabhängigeres Leben beginnen. Konkrete Angaben dazu, wo sie sich aktuell aufhält, gibt es jedoch nicht – auch ihr Sprecher äußerte sich bislang nicht.

Hier wurden Andrew Mountbatten-Windsor und Sarah Ferguson noch gemeinsam bei einem Gedenkgottesdienst auf Schloss Windsor gesehen. (Archivbild, Februar 2024)
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Gerüchte über mögliche Rückzugsorte wurden bereits dementiert. Weder ein Umzug zu Tochter Prinzessin Beatrice noch ein längerer Aufenthalt bei Prinzessin Eugenie in Portugal sollen infrage kommen. Damit bleibt offen, ob sich Ferguson bewusst aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat oder schlicht abwartet, wie sich die dramatischen Entwicklungen rund um ihren früheren Ehemann weiter entfalten.
Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie sollen ihr keinen Unterschlupf gewähren
Die Situation ist besonders brisant, weil Ferguson selbst in der Vergangenheit immer wieder im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein erwähnt wurde. Bekannt wurde unter anderem, dass der verstorbene Finanzier ihr einst bei finanziellen Problemen geholfen hatte. Rückblickend räumte sie ein, dies sei ein „schrecklicher, schrecklicher Fehler im Urteilsvermögen“ gewesen.

Ob sie hier künftig noch erscheinen wird, ist fraglich: Sarah Ferguson beim traditionellen Weihnachtsgottesdienst in Sandringham. (Archivbild, Dezember 2023)
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In veröffentlichten E-Mails bedankte sie sich zudem mit den Worten „Du hast mich gerettet“, während eine weitere Nachricht für Aufsehen sorgte, in der sie Epstein als „standhaften, großzügigen und außergewöhnlichen Freund“ bezeichnet haben soll. Gleichzeitig versuchte Ferguson später öffentlich Abstand zu schaffen und erklärte: „Ich verabscheue Pädophilie.“ Mit der erneuten Aufmerksamkeit rund um Andrew rückt nun auch ihre Rolle erneut ins öffentliche Interesse.
Während Polizei und Justiz die Vorwürfe gegen Andrew Mountbatten-Windsor prüfen, bleibt das Rätsel um Sarah Ferguson bestehen. Royale Beobachter sprechen bereits von einem ungewöhnlich stillen Moment für eine Frau, die sonst regelmäßig bei öffentlichen Terminen oder Wohltätigkeitsveranstaltungen auftauchte. Ob es sich nur um eine kurze Auszeit handelt oder um einen bewussten Neuanfang fernab des royalen Trubels, ist derzeit völlig offen. (jag)

