Beim Deutschen Fernsehpreis in Köln trafen Raab und Pufpaff aufeinander. Laut einem Medienbericht sorgte das für spürbare Distanz.
Deutscher Fernsehpreis in KölnSebastian Pufpaff verlässt wohl während Stefan Raabs Auszeichnung den Saal

Sebastian Pufpaff schwänzte angeblich die Auszeichnung von Stefan Raab beim Deutschen Fernsehpreis 2026.
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Beim Deutschen Fernsehpreis in Köln ist es am Rande der Verleihung zu einer auffälligen Szene zwischen zwei prominenten Fernsehgesichtern gekommen. Wie die Zeitung „Bild“ berichtet, gingen sich Stefan Raab (59) und Sebastian Pufpaff (49), die einst gemeinsam arbeiteten und inzwischen als Konkurrenten gelten, bei der Gala im Coloneum weitgehend aus dem Weg.
Raab, der im Vorfeld nicht auf der offiziellen Gästeliste gestanden hatte, nahm unbemerkt von den Fotografen im Saal Platz, weit entfernt von Pufpaff. Moderatorin Barbara Schöneberger (52) griff die Konstellation gleich zu Beginn der Show auf: „Der Weltfrieden ist in greifbare Nähe gerückt. Heute Abend befinden sich in einem Raum: Stefan Raab und Sebastian Pufpaff. Der Friedensnobelpreis ist nur noch eine Formsache!“
Barbara Schöneberger: „Der Friedensnobelpreis ist nur noch eine Formsache!“
Hintergrund der spürbaren Distanz ist die gemeinsame Vorgeschichte: Pufpaff übernahm 2021 die ProSieben-Sendung „TV total“, die Raab konzipiert und lange selbst moderiert hatte. Raab wirkte damals noch im Hintergrund mit, doch wegen unterschiedlicher Vorstellungen kam es laut Pufpaff zu Spannungen. Mit Raabs Bildschirm-Comeback bei RTL im Jahr 2024 standen sich die beiden Entertainer schließlich als direkte Konkurrenten gegenüber.

Barbara Schöneberger und Stefan Raab („Wer weiß wie wann was war?“) freuen sich bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises im Confex über die Auszeichnung in der Kategorie „Beste Unterhaltungs-Show“.
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Im weiteren Verlauf des Abends zeigte sich die Distanz auch im Saal. Während Pufpaff mit „TV total“ in der Kategorie „Beste Comedy“ der ZDF-„heute-show“ unterlag, wurde Raabs RTL-Sendung „Wer weiß wie wann was war?“ als beste Unterhaltungsshow ausgezeichnet.
Auffällige Pause von Sebastian Pufpaff während Stefan Raabs Sieg
Nach Angaben von „Bild“ blieb Pufpaffs Platz in der ersten Reihe ausgerechnet während Raabs Ehrung und dessen Dankesrede rund 25 Minuten lang unbesetzt. Hinter den Kulissen seien sich die beiden kurz begegnet, als Raab sich mit Markus Lanz unterhielt und Pufpaff auf dem Weg zurück in das Studio war. Zu einer Gratulation oder einem Gespräch sei es dabei nicht gekommen.
Laut dem Bericht verließ Raab die Veranstaltung gegen 21.37 Uhr vorzeitig über einen Hinterausgang, ohne Interviews zu geben. Pufpaff kehrte für den weiteren Verlauf der Gala auf seinen Platz zurück, beteiligte sich an den Standing Ovations für Ehrenpreisträger Peter Kloeppel und besuchte im Anschluss die Aftershow-Party. (jag)

