Das Beben wurde am späten Nachmittag gemessen.
Stärke von 3,3Erdbeben in der Region Mannheim/Worms gemessen

In der Region Mannheim/Worms hat es ein Erdbeben gegeben (Symbolbild eines Seismographen).
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Ein Erdbeben hat am späten Nachmittag die Region an der Grenze zwischen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erschüttert. Das Beben hatte nach ersten Angaben des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung und des Landeserdbebendienstes Baden-Württemberg eine Stärke von 3,3 beziehungsweise 3,4. Auch die Warn-Apps Katwarn und Nina lösten aus.
Schäden oder Verletzte habe es nicht gegeben, meldet die „Wormser Zeitung“ am Abend.
Wie das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau in Baden-Württemberg mitteilt, habe um 17.27 Uhr die Erde bei Worms (Rheinland-Pfalz) gebebt. Das Beben habe sich in einer Tiefe von 10 Kilometern ereignet. Vermutlich sei es in einem Umkreis von 20 Kilometern um das Epizentrum, das südöstlich der Stadt im Rheingraben angegeben wird, spürbar gewesen. Es handelte sich um ein „schwaches Erdbeben“, ist darüber hinaus auf der Website zu lesen.
Wie der SWR meldet, sei das Erdbeben auch in Mannheim, das rund 25 Kilometer vom Epizentrum entfernt liegt, bemerkt worden. Das habe die Polizei auf Anfrage bestätigt – offenbar erreichten die Polizei Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern. Die Feuerwehr Mannheim verzeichnete aber keine Einsätze.
Auch angrenzende Regionen des nördlichen Oberrheingrabens werden das Beben wahrgenommen haben. Die Website „Erdbebennews“ berechnet modellhaft, dass das Beben von 2,2 Millionen Menschen zu spüren gewesen sein könnte.
Der Oberrheingraben ist ein tektonischer Grabenbruch, der sich über etwa 300 km Länge von Basel (Schweiz) im Süden bis nach Frankfurt am Main im Norden erstreckt. Die Region ist seismisch aktiv, da die tektonischen Verwerfungen noch nicht vollständig zur Ruhe gekommen sind. Die Erdbeben sind meist schwach und ereignen sich alle paar Monate. In der Regel übersteigen sie die Stärke 3 nicht. (cme/dpa)

