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„Einfach zu gut schmeckt“Guido Maria Kretschmer spricht über seinen Gewichtsverlust

Designer Guido Maria Kretschmer gewährt Einblicke in sein Privatleben, spricht über Einrichtungssünden und seinen Gewichtsverlust.

Guido Maria Kretschmer in der Jubiläumssendung 50 Jahre WDR-Talkshow „Kölner Treff“.

Guido Maria Kretschmer in der Jubiläumssendung 50 Jahre WDR-Talkshow „Kölner Treff“. (Archivbild)

Der Designer und Fernsehmoderator Guido Maria Kretschmer hat sichtlich abgenommen. Im Gespräch mit der „Münchner Abendzeitung“ sprach der 61-Jährige über seinen Gewichtsverlust sowie seine Vorstellungen von Ästhetik.

Anlass des Interviews war die Eröffnung eines Pop-up-Stores der fränkischen Wohnmarke Loberon am Münchner Viktualienmarkt, mit der er die gemeinsame Kollektion „Light & Elegance“ entworfen hat.

Guido Maria Kretschmer: „Ich habe neun Kilo abgenommen“

Im Gespräch wird deutlich, dass Kretschmer deutlich erschlankt ist. „Ich habe neun Kilo abgenommen. Ich hatte eine Phase, in der ich die anderen ganz entspannt knabbern ließ, während ich standhaft blieb“, erläuterte der Moderator. Mittlerweile genieße er das Essen zwar wieder mehr, strebe jedoch an, noch fünf weitere Kilo abzunehmen.

Neben seiner körperlichen Veränderung sprach der Modeschöpfer über die Bedeutung von Häuslichkeit. Für ihn bedeute ein Zuhause vor allem emotionale Verbundenheit. „Wenn man Dingen, Tieren oder Menschen eine Bedeutung gibt und den Rhythmus erlebt, dann ist das für mich die Bedeutung eines Zuhauses. Und wenn da jemand ist, der mich liebt, dann ist das die Endstufe“, sagte Kretschmer der „Münchner Abendzeitung“.

Bei der Gestaltung der gemeinsamen Räume mit seinem Partner Frank Mutters, mit dem er seit 41 Jahren zusammen ist, übernehme er weitgehend die Regie. Auch seine vor drei Jahren verstorbene Mutter habe stets Einfluss auf seine Kollektionen gehabt, da die Hälfte der Stücke ihren Geschmack treffen musste.

Kritik an Wohntrends und Blick auf München

In Bezug auf Wohnstile äußerte Kretschmer deutliche Kritik an bestimmten Trends. Zu große Sofas sowie halbhoch gestrichene Wände lehne er ab. Er forderte scherzhaft ein „Pflichtfach für Ästhetik-Lehre“ in Schulen.

Ein gelungenes Zimmer benötige eine ausgewogene Kombination aus Haupt- und Nebenelementen sowie das richtige Zusammenspiel von Licht, Farbe und Textilien. Ein Teppich gehöre für ihn in jedes Wohnzimmer, da er sich gerne auf den Boden lege.

Zudem äußerte sich der Modeschöpfer über den Stil der Münchner Bevölkerung. „Die Münchner haben einen Hang zum Eleganten, Wertigen und leicht Konservativen“, berichtete der Moderator der Sendung „Shopping Queen“. Trotz einer gewissen Tradition liege der Fokus stets auf einem schicken Gesamtbild. (jag)