Der Dortmunder YouTuber hat nach der Ankündigung, alle Unternehmen zu schließen, eine weitere persönliche Erklärung veröffentlicht.
„Das war falsch von mir“JP Kraemer räumt Lüge über Selbstmord seiner Mutter ein

Die Gewaltvorwürfe gegen JP Kraemer schlagen hohe Wellen. (Archivfoto)
Copyright: imago/HochZwei
Jean Pierre Kraemer hat am Dienstagabend (1. September) eine weitere Klarstellung veröffentlicht. Diesmal geht es um den Tod seine Mutter. In einer Instagram-Story erklärte der 45-Jährige, er habe „noch eine Sache“, die er loswerden müsse.
Der Dortmunder YouTuber berichtete, dass er seit längerer Zeit wieder Kontakt zu seiner Schwester habe. Dafür sei er dankbar. Gleichzeitig entschuldigte er sich ausdrücklich bei ihr. Seine frühere Aussage, seine Mutter habe Suizid begangen, sei falsch gewesen.
„Das war falsch von mir, das zu sagen, und ich muss mich auch entschuldigen“, so Krämer wörtlich. Er habe manche Darstellungen, auch in einem Buch, stärker gezeichnet, als sie gewesen seien.
In seiner Biografie „Angstgetrieben“ hatte er geschrieben, seine Mutter sei mit dem Auto auf Bahngleise gefahren und dort von einem Zug erfasst worden. In einem neuen Statement stellt er nun klar, dass es sich um einen Unfall gehandelt habe. Zu den genauen Umständen macht er jedoch weiterhin keine Angaben.
Die Story erscheint kurz nachdem Krämer in einem YouTube-Video das Ende seiner Firmen, darunter JP Performance und das Automuseum Pace, angekündigt hat. Zuvor hatte er Gewaltvorwürfe gegen seine Noch-Ehefrau Julia Meck teilweise eingeräumt und eine Auszeit bei seinem Vater im Ausland sowie eine Therapie angekündigt.
Partner und Sponsoren hatten sich bereits von dem Millionär distanziert, darunter auch Borussia Dortmund, Sportwagenhersteller Porsche und Streaming-Star MontanaBlack. Die Staatsanwaltschaft prüft den Fall.
Kraemer hatte die älteren Beiträge auf seinem Instagram-Account zuvor entfernt. Die aktuelle Richtigstellung stellte er in die Highlights. Beobachter werten diese Mitteilung als Versuch, vor dem vollständigen Rückzug aus der Öffentlichkeit noch offene persönliche Punkte anzusprechen. Weitere Stellungnahmen blieben zunächst aus. (mbr)
