Schwere Stunden für die Royals: Während der Beisetzung von Prinzessin Irene in Athen erschüttert ein Zugunglück in Andalusien das Land.
Trauer um PrinzessinKönig Felipe und Königin Letizia eilen wegen Unglück zurück nach Spanien

Der Schock sitzt tief: König Felipe VI., Königin Letizia und Kronprinzessin Leonor verlassen am 19. Januar 2026 die Kathedrale von Athen nach der Trauerfeier für Prinzessin Irene von Griechenland.
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Das spanische Königshaus erlebt einen seiner schwersten Tage in der jüngeren Geschichte. Während König Felipe VI. und Königin Letizia am Montag in Athen von Prinzessin Irene von Griechenland und Dänemark Abschied nahmen, wurde das Land zeitgleich von der Nachricht eines verheerenden Zugunglücks in Andalusien erschüttert.
Beisetzung von Prinzessin Irene in Athen
Am Vormittag versammelten sich die spanischen und griechischen Royals in der Kathedrale von Athen, um die verstorbene Prinzessin Irene (83) zu ehren. Die jüngere Schwester von Altkönigin Sofía (87) war am 15. Januar nach langer Krankheit in Madrid verstorben. Irene, die seit Jahrzehnten im Zarzuela-Palast lebte und als engste Vertrauensperson der Altkönigin galt, wurde am Nachmittag auf dem geschichtsträchtigen Familiensitz Tatoi beigesetzt.
Besonders Sofía zeigte sich bei der Zeremonie tief bewegt. An ihrer Seite suchten auch König Felipe und seine Töchter, Kronprinzessin Leonor und Infantin Sofía, sichtlich gefasst den familiären Zusammenhalt.
Zugunglück überschattet Trauerfeierlichkeiten
Die private Trauer der Familie wurde jedoch bereits während der Zeremonie von einer nationalen Katastrophe eingeholt. Bei Adamuz (Provinz Córdoba) kollidierten am späten Sonntagabend zwei Hochgeschwindigkeitszüge. Die Zahl der Todesopfer ist nach Angaben des spanischen Innenministeriums am Montagmorgen auf mindestens 39 gestiegen, zahlreiche Menschen wurden schwer verletzt.
König Felipe VI. reagierte umgehend auf die Tragödie. In einer ersten Stellungnahme drückte er seine „Bestürzung und tiefe Sorge“ aus. Das Königspaar kündigte an, die verbleibenden Termine in Griechenland abzukürzen und unmittelbar nach der Beisetzung nach Spanien zurückzukehren.
Nach Informationen aus Palastkreisen wird das Königspaar noch am Abend in Madrid erwartet. Ein Besuch an der Unglücksstelle in Andalusien wird derzeit geprüft, um den Opfern und deren Angehörigen die staatliche Anteilnahme auszusprechen. Spanien hat angesichts des Unglücks eine mehrtägige Staatstrauer ausgerufen, die Flaggen an öffentlichen Gebäuden wehen auf halbmast.

