Abo

„Besessenheit“Prinz Harry und Meghan reagieren scharf auf neues Royal-Buch

2 min
Meghan und Harry posieren.

Meghan und Harry haben sich ungewöhnlich direkt zu einem neuen Skandalbuch geäußert. (Archivbild) 

Ein neues Enthüllungsbuch über Harry und Herzogin Meghan sorgt für Aufsehen. Das Paar reagiert mit einer ungewöhnlich scharfen Stellungnahme.

Wie der „Daily Express“ berichtet, sorgen Auszüge aus dem neuen Buch „Betrayal: Power, Deceit and the Fight for the Future of the Royal Family“ von Autor Tom Bower für Spannungen rund um Prinz Harry und Herzogin Meghan. Das Magazin „The Times Magazine“ veröffentlichte erste Passagen daraus, worauf sich der „Daily Express“ bezieht.

Sussexes weisen Vorwürfe entschieden zurück

Das Werk beschäftigt sich mit dem angespannten Verhältnis zwischen dem Haus Sussex und dem britischen Königshaus. Nach der Veröffentlichung der ersten Passagen reagierten Harry und Meghan mit einer ungewöhnlich scharfen Stellungnahme.

Ein Sprecher des Paares erklärte, die Aussagen des Autors seien längst über normale Kritik hinausgegangen. Wörtlich heißt es: „Die Kommentare von Herrn Bower haben längst die Grenze von Kritik zu einer regelrechten Besessenheit überschritten.“

Der Autor habe eine Karriere daraus gemacht, „immer ausgefeiltere Theorien über Menschen zu konstruieren, die er nicht kennt und nie getroffen hat“. Wer sich für Fakten interessiere, werde anderswo danach suchen, während andere „dort genau das finden, was sie suchen: Verschwörungstheorien und Melodram“.

Streit zwischen Meghan und Prinz William geschildert

In dem Buch wird auch ein Treffen zwischen den Sussexes und dem heutigen Thronfolger Prinz William sowie Prinzessin Kate im Jahr 2018 beschrieben. Laut Bower soll das Gespräch der beiden Paare außer Kontrolle geraten sein. Dabei habe Meghan angeblich scharf auf William reagiert und gesagt: „Wenn es Ihnen nichts ausmacht, nehmen Sie bitte Ihren Finger aus meinem Gesicht.“

Kritik rund um die Invictus Games

Herzogin Meghan und Prinz Harry bei den Invictus Games 2025.

Herzogin Meghan und Prinz Harry bei den Invictus Games 2025. (Archivbild)

Ein weiterer Teil des Buches beschäftigt sich mit den Invictus Games, dem von Prinz Harry gegründeten Sportereignis für verwundete Soldaten und Veteranen. Laut den Auszügen soll es intern Kritik gegeben haben, dass der Fokus zu sehr auf Harry und Meghan liege. Vertreter der Invictus Games Foundation wiesen diese Darstellung jedoch zurück.

In einer Stellungnahme erklärte die Organisation, Versuche, die Bedeutung der Spiele oder die Leistungen der Teilnehmer infrage zu stellen, seien respektlos gegenüber den Veteranen, für die das Projekt geschaffen wurde.