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Neue FamiliendynamikWarum Pietro Lombardi bei Sohn Alessio plötzlich abgemeldet ist

Pietro Lombardi spielt bei den Großeltern nur noch die zweite Geige: Sohn Alessio (11) hat andere Prioritäten.

Pietro Lombardi singt mit Mikrofon.

Pietro Lombardi muss zurückstecken, weil der Sohnemann Alessio jetzt ganz andere Prioritäten setzt. (Archivbild)

Pietro Lombardi erlebt gerade, wovor sich jeder Vater insgeheim fürchtet: Die eigenen Kinder werden flügge. Diese Phase hat den Sänger nun mit voller Wucht erreicht. Ausgerechnet Alessio, sein ältester Sohn aus der früheren Ehe mit Sarah Engels, zeigt ihm derzeit ganz unverblümt die kalte Schulter.

Offen sprach der dreifache Vater über den veränderten Familienalltag in „Patchwork Boys“, dem Podcast, den er gemeinsam mit Oliver Pocher betreibt. Sobald Alessio bei den Großeltern zu Besuch ist, spielt Papa Pietro demnach plötzlich nur noch die zweite Geige. Der Elfjährige schmiede dann regelrecht eigene Pläne, die den Vater bewusst ausschließen, berichtete Lombardi.

Bei Oma hat Alessio eigene Pläne

Mit einer Mischung aus Humor und Wehmut schilderte Lombardi die Szenen: „Der ist bei meinen Eltern gerade, der hat gar keinen Bock auf mich.“ Eine extrem enge Bindung pflege der Junge vor allem zu seiner Oma.

Wie das im Alltag aussieht, beschrieb der Sänger ebenfalls. Inzwischen frage ihn sein Sohn am Familientisch ganz direkt: „Und Papa, was machst du heute noch so?“ Kündige er dann an, noch etwas bleiben zu wollen, folge prompt die Abfuhr: „Ah okay, weil ich wollte mit Oma jetzt eigentlich was erledigen gehen.“ Dem verblüfften Vater bleibe da meist nur ein resigniertes „Okay, geh.“

Oliver Pocher sieht keinen Grund zur Sorge

Gelassener blickt Podcast-Partner Oliver Pocher auf das Verhalten des Jungen – Grund zur Panik sieht er darin absolut nicht. Vor dem Mikrofon stufte er die Situation als „ein positives Abgemeldetsein“ ein. Auch seine eigenen Kinder würden liebend gerne Zeit bei Oma und Opa verbringen, betonte Pocher.

Spurlos geht die Entwicklung an dem Musiker, der sich nebenbei auch noch mit gesundheitlichen Problemen an den Augen herumschlagen muss, dennoch nicht vorbei. Über die wachsende Selbstständigkeit seines Ältesten freue er sich zwar, der Abschied von der unbeschwerten Kindheit fällt ihm aber schwer. „Auf jeden Fall, aber wo du schon merkst so, wo ist mein kleines Kind hin?“, gab Lombardi nachdenklich zu Protokoll. Ein Gefühl, das Millionen Mütter und Väter sicherlich nur allzu gut nachempfinden können. (red)