Eigentlich war alles vorbereitet: Doch ein Streit um Sicherheitsfragen könnte den Großbritannien-Trip der Sussexes kurzfristig stoppen.
Keine Sicherheit für Archie und Lilibet?Warum Prinz Harrys Heimatbesuch im Juli in Gefahr ist

Herzogin Meghan und Prinz Harry bei einem royalen Termin. (Archivbild)
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Laut dem US-Magazin „People“ stand die Planung bereits weitgehend fest: Prinz Harry und Herzogin Meghan wollten im Juli 2026 gemeinsam mit ihren Kindern Prinz Archie und Prinzessin Lilibet nach London reisen. Es wäre die erste Rückkehr der gesamten Familie nach Großbritannien seit vier Jahren gewesen. Anlass ist der offizielle Ein-Jahres-Countdown für die Invictus Games 2027, die 2027 in Birmingham stattfinden.
Doch der geplante Sommer-Trip der Sussexes steht nun offenbar auf der Kippe. Hintergrund ist demnach ein neuer Streit um den Polizeischutz durch die britische Regierung, der die Reisepläne in letzter Minute durchkreuzen könnte.
Während Prinz Harry und Herzogin Meghan mehrere öffentliche Auftritte und Charity-Termine absolvieren sollten – unter anderem im Royal Hospital Chelsea –, waren für den siebenjährigen Archie und die fünfjährige Lilibet reine Privattermine vorgesehen. Vor allem ein Wiedersehen mit ihrem Großvater, König Charles III., stand im Fokus.
Prinz Harry und Herzogin Meghan: Kein Polizeischutz für Archie und Lilibet in England
Doch die Hoffnung auf eine royale Familienzusammenführung erlitt am Wochenende einen Dämpfer. Der britische „Guardian“ zitierte einen Insider aus Harrys Umfeld, wonach den Sussexes die Pläne in der elften Stunde buchstäblich unter den Füßen weggezogen wurden. Der Grund: Die britische Regierung hat Harrys Antrag auf offiziellen, steuerfinanzierten Polizeischutz außerhalb der königlichen Residenzen abgelehnt.
Obwohl König Charles seinem Sohn und den Enkeln eine Unterkunft in einem königlichen Anwesen angeboten hat, reicht das dem Prinzen nicht aus. Laut „Guardian“ ist Harrys größte Sorge die Jagd durch Paparazzi. Er wolle seine Kinder auf keinen Fall dieser Gefahr aussetzen. Die Hoffnung auf ein Treffen mit dem Großvater bestehe zwar, doch Harry werde den Schutz seiner Familie nicht riskieren.
Auch der „Telegraph“ bestätigte am Samstag, dass der 41-jährige Prinz die Reise nun komplett überdenke, nachdem er von der Absage der Behörden erfahren habe. Buckingham Palace lehnte eine Stellungnahme zu den Berichten ab.
König Charles III. wartet vergeblich: Warum die Sussexes den Besuch absagen könnten
Der Konflikt schwelt schon lange. Nachdem Harry im vergangenen Jahr eine juristische Berufung gegen die Aberkennung seines automatischen Polizeischutzes verloren hatte, zeigte er sich in einem Interview mit der BBC bereits pessimistisch.

Prinz Harry hat mehrfach öffentlich und in verschiedenen Formaten deutlich gemacht, dass er die Sicherheitslage für seine Familie – einschließlich seiner Kinder Prinz Archie und Prinzessin Lilibet – im Vereinigten Königreich als problematisch einschätzt. (Archivbild)
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Es sei traurig, dass er seinen Kindern seine Heimat nicht zeigen könne, aber er sehe unter diesen Umständen keine Welt, in die er seine Familie zurückbringen könne.
Für König Charles III. ist die Absage ein schwerer persönlicher Verlust. Während er Harry im September 2025 in London traf, hat er seine Enkeltochter Lilibet in ihrem gesamten Leben überhaupt erst ein einziges Mal im Juni 2022 gesehen.
Ob der Monarch seine Enkelkinder im Juli nun doch noch in die Arme schließen kann, hängt jetzt allein davon ab, ob Harry in letzter Minute eine private Sicherheitslösung findet, die seinen Ansprüchen genügt.
